Parkett verlegen ist ein Zusammenstecken einzelner Parkettteile. Wählt man eine einfache Musterform ist das Verlegen recht unkompliziert und viel Sägearbeit fällt auch nicht an. Parkettarten unterscheiden sich nicht nur in Art und Beschaffenheit, sondern auch in Besonderheiten der späteren Verlegung.Beim Zuschneiden der Parkettteile ist darauf zu achten, dass die sichtbare Seite des Parketts nicht unansehnlich splittert. Um ein optimales Ergebnis beim Sägen zu erreichen, wird mit einer Stich-, Kapp- oder Kreissäge immer von unten nach oben geschnitten. Schnitte, die sich an der Wand befinden, müssen nicht unbedingt tadellos sein. Diese werden nach dem Verlegen von Sockelleisten verdeckt. Unterschieden wird in schwimmende (Fertig- oder Klickparkett) und vollflächig verklebte Parkettverlegung. Die schwimmende Verlegung ist die einfachste und auch kostengünstigste Variante. Ein glatter Untergrund (evtl. Unebenheiten mit Fließspachtelmasse ausgleichen) und Aufkleben von Folie auf dem Boden auf der die Trittschalldämmung angebracht wird, gehören zu den Vorarbeiten. Das eigentliche Verlegen des Parketts beginnt nun in einer rechtwinkeligen Ecke des Raumes. Das vollflächig verklebte Parkett ist eine hochwertige Lösung, die sich ein ganzes Leben lang nutzen lässt. Der Boden wird - beginnend in einer Raumecke - mit Kleber bestrichen und mit einem Zahnspachtel durchkämmt. Die zuvor zugeschnittenen Parkettstäbe werden aufgelegt und eingedrückt. Nach dem Trocknen wird die Oberfläche mit speziellem Öl oder Speziallack versiegelt.