"Putz-Oscars" vergebenMit einer Rekordbeteiligung von 232 Arbeiten konnte der dritte Wettbewerb um den "Bundesdeutschen Architekturpreis Putz" abgeschlossen werden. Eine unabhängige Jury unter Vorsitz von Prof. Claus Theo Brenner, Berlin, sichtete jetzt die Nominierungen für den "Putz-Oscar" und kürte die Sieger. Am 25. November werden die Preise und Anerkennungen in der Niederlassung der Hauptstadt feierlich überreicht. Der von Sto und dem Deutschen Stuckgewerbebund (DSB) ausgelobte Wettbewerb war erneut mit einem Preisgeld von 25.000 Euro ausgestattet. "Die eingereichten Projekte widerspiegeln in ihrer Vielfalt und unterschiedlichen architektonischen Ansprüchen, dass dieser Wettbewerb in Fachkreisen eine wachsende Akzeptanz genießt", so Jochen Stotmeister, Vorstandsvorsitzender der Sto AG. Mit 84 Einreichungen stellten die Einfamilien- und Reihenhäuser die am stärksten vertretene Kategorie dar. Auch das Siegerobjekt ist ein Einfamilienhaus, im rheinland-pfälzischen Ramstein gelegen, dessen außergewöhnlichen Entwurf durch Bayer und Uhrig Architekten, Kaiserslautern die Jury mit 15.000 Euro ehrte. Je 5.000 Euro wurden dem Büro Prof. HG Merz, Berlin, für die Wiederherstellung der Alten Nationalgalerie in der Hauptstadt und Stefan Forster Architekten, Frankfurt/Main, für die Transformation einer Plattenbauzeile in Leinefelde-Worbis zugesprochen. Die Jury würdigte damit die qualitativ hochwertige Rekonstruktion und Neugestaltung der Innenräume in der Alten Nationalgalerie sowie den beispielhaften Weg des Rückbaus von Wohngebäuden, der zu einem Mehrwert an Städtebau und Wohnqualität führte. Weitere neun Arbeiten erhielten eine Anerkennung.
Weitere Informationen zum "Architekturpreis Putz" finden Sie unter www.stuckateur.de