Prüfung, Überwachung und Zertifizierung von Produkten und Anlagen
MPA NRW ist erfolgreich am Markt
Ob Beton- oder Kunststoff. Ob Glas oder Metall. Ob Bau-, Roh- oder Werkstoffe.Ob Konstruktionen oder Maschinen: Das Materialprüfungsamt Nordrhein-Westfalen (MPA NRW) in Dortmund bietet besonders für mittelständische Unternehmen Leistungen und Lösungen von A wie Augenschutz bis Z wie Zertifizierung.
Das Materialprüfungsamt, fest verankert im Wirtschafts-standort NRW, ist seit 1995 keine Behörde mehr, sondern hat sein Dienstleistungsangebot betriebswirtschaftlich organi-siert und steht als öffentliches Unternehmen des Landes im Wettbewerb. Und dies mit Erfolg.
Als Partner der Wirtschaft bewährt, als objektive Prüf-instanz anerkannt - so präsentiert sich das Material-prüfungsamt Nordrhein-Westfalen heute: Seit über 55 Jahren ist das MPA NRW die reife Prüfung des Landes und dabei bundesweit ein Inbegriff für den Wirtschaftsstandort NRW: kompetent, kundennah und technologisch führend.
Errichtet im Mai 1947 war das ehemals Staatliche Materialprüfungsamt NRW - immer am Standort Dortmund - zunächst hauptsächlich mit Forschungsaufgaben betraut, bevor es in den 60er Jahren mit seinen weitgehend bis heute bestehenden Aufgabenfeldern durchstartete.
Das MPA NRW arbeitet und prüft unabhängig und objektiv. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die Prüfung, Überwachung und Zertifizierung von Produkten, Werkstoffen und technischen Anlagen. Auch als Zertifizierungsstelle für Qualitäts-managementsysteme ist das MPA NRW, das seinen öffentlich-rechtlichen Status behalten hat, anerkannt. Die grund-legende Arbeit des MPA NRW hat viele Entwicklungen im Umwelt-, Verbraucher-, Strahlen- oder Brandschutz, bei der Energieeinsparung, bei der Bausicherheit etc. positiv beeinflusst.
Als akkreditierte Prüfstelle ist das MPA NRW in das Zertifizierungsverfahren der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches (DVGW) eingebunden. Bei der Betreuung von RAL-Gütegemeinschaften ist das MPA NRW im Bereich Lager- und Betriebseinrichtungen, Gitterroste, Türen/Tore/Zargen und, seit Anfang des Jahres 2004, für die Gütegemeinschaft Rohrbefestigungen e.V. , als Prüf- und Überwachungsstelle tätig.
Es werden außerdem Sicherheitsverglasungen aus Silikaten und transparenten Kunststoffen, aber auch an Kunststoff-Folien (z.B. für den Sonnenschutz) zur Montage an Kfz-Scheiben federführend in MPA-Laboratorien in Dortmund im Auftrag des Bundesverkehrsministers geprüft. Konkret erledigt dies der Technische Dienst für Zulassungs-prüfungen an Sicherheitsgläsern für Kraftfahrzeuge, der beim Kraftfahrt-Bundesamt als Prüflabor akkreditiert ist.
Das MPA NRW ist in Deutschland ebenfalls führend bei brandschutztechnischen Untersuchungen an Baustoffen und Bauteilen. Da werden Teppichböden, Mineralfasern, Holz und Kunststoffe auch ganze Wände und Decken, Türen und Verglasungen in der MPA-Außenstelle in Erwitte standardisierten Tests ausgesetzt.
Die Dortmunder haben als Personendosismesstelle für rund 12.000 Betriebe aus Medizin, Forschung und Technik in den fünf Bundesländern NRW, Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Saarland zentral die Aufgabe, alle Beschäftigten auf das Maß der Belastung mit radioaktiven und/oder Röntgenstahlen zu überwachen.
Das MPA NRW, das 300 Mitarbeiter beschäftigt, ist in allen wichtigen Norm- und technischen Ausschüssen Europas vertreten. MPA-Leiter Jens-Peter Steuck: Das MPA NRW bleibt auch im dritten Jahrtausend ein starkes Stück NRW.
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