Wenn weniger Heizen teuer wird
Energiesparen mit Köpfchen
(djd). Um die Heizkosten möglichst niedrig zu halten, werden in vielen
Haushalten die Temperaturen durch Herunterdrehen der Heizung gesenkt. Hier
ist jedoch Vorsicht geboten, denn dadurch kann es zu vermehrter Kondensation
und somit erhöhter Gefahr von Schimmelbildung kommen. "Das kommt daher, dass
warme Luft deutlich mehr Wasser binden kann als kalte", erklärt Dipl.-Ing.
Thomas Glander, Anwendungstechniker. "Kühlt sich Warmluft ab, schlägt sich
das überschüssige Wasser, das nicht mehr gespeichert werden kann, als
Kondensat nieder." Daher kommt es bei einer Senkung der Raumtemperatur
früher zur Kondensation, weshalb die Temperaturen nicht zu niedrig sein
sollten. Wichtig ist aber auch regelmäßiges Lüften, um das Wasser aus der
Innenluft abzuführen. Begleitend dazu gibt es weitere Maßnahmen, um die
Luftfeuchtigkeit gering zu halten. So zum Beispiel durch einen geeigneten
Antikondensationsanstrich, der als Feuchtigkeitspuffer dient, oder auch den
Einsatz von Kalziumsilikatplatten als Innendämmung (www.redstone.de). Beide
können sehr viel Feuchtigkeit speichern. Die Platten bestehen zudem aus
alkalischem Material, auf dem Schimmelpilze keine Chance haben. Um bei der
Senkung seiner Heizkosten keinen Schimmelpilzbefall zu riskieren, müssen
also einige Faktoren beachtet werden. Weitere Informationen und Tipps zur
Vermeidung von Innenkondensation gibt es unter Tel.: 0421-223149-0.