Hotel Aarau-West, Oberentfelden (CH): Zeitlose Fassadengestaltung

Hotel Aarau-West, Oberentfelden (CH): Zeitlose Fassadengestaltung

Datum: 21.03.05
Kategorie: Presseinformation
Verfasser: CREATON AG

In Oberentfelden (Schweiz) entstand ein modernes und komfortables Geschäftshotel. Für die gelungene Fassadenansicht suchte der Planer nach einer zeitlosen und wirtschaftlichen System. Er fand es im keramischen System „TONALITY“ von CREATON.

Drei Sterne

Die Bauherren Rolf Kasper und R. Hostettler beauftragten den Architekten Dieter Lämmli aus Aarau, im Gewerbegebiet Oberfeld in Oberentfelden ein Drei-Sterne-Hotel mit 70 Zimmern (140 Betten), einem Frühstückssaal, einer Küche und den Bedürfnissen angepassten Nebenräumen zu realisieren. Während der Planungs- und Bewilligungsphase kamen weitere Wünsche wie z.B. die Tiefgarage und Golfgarderoben für rund 300 Perso-nen dazu. Es entstand ein klarliniger, kompakter und sehr wirtschaftlicher Gebäudekörper, ein Gebäudekubus von rund 24 m Länge, 21 m Breite und 22 m Höhe. Die Zimmer, zumeist mit Balkon, entsprechen mit ihrer Größe von rund 23 bis 26 m² inkl. Badezimmer sogar einem Vier-Sterne-Standard.

Ökologische Aspekte

Dieter Lämmli beachtete bei der Planung insbesondere auch ökologische Aspekte. Alle Zimmer sind ausgestattet mit Einzelraumregulierung und kontrollierter Zimmerlüftung. Das Dachwasser versickert auf dem Areal. Die Warmwasseraufbereitung mit Sonnenkollektoren sowie das Blockheizkraftwerk, das Strom und Wärme erzeugt, tragen zur Schonung der Umwelt bei. Besonderes Augenmerk galt dem verwendeten Material. Die vorgelagerten Balkone, getragen von einer filigranen Metallkonstruktion, heben sich farblich von der hinterlüfteten Fassade ab und strukturieren den Gebäudekörper. Der mit Streckmetall verkleidete, kreisrunde Nottreppenturm und die horizontal geprägte Metallaußenhaut der Putzräume beleben den Bau und ergänzen den architektonischen Ausdruck.

Hochwertiger Naturbaustoff

Für die Gebäudefassade wurde ein modernes, zeitloses und klarliniges Verkleidungsmaterial gesucht. Es musste in Form, Funktion, Qualität und Ästhetik hohen Ansprüchen genügen. Zudem sollte es wirtschaftlich zu unterhalten, langlebig und bei Beschädigung durch äußere Einflüsse problemlos auswechselbar sein. „Mit der Fassade aus gebrannten Tonziegeln haben wir einen hochwertigen Naturbaustoff gewählt. Das Fassadensystem ‚TONALITY‘ gewährleistet zudem eine rationelle und einfache Montage“, so Dieter Lämmli.

Geringer Unterhaltungsaufwand

Für die Fassadenziegel wählte der Planer das Rastermaß 400 x 200 mm. In punkto Farbe entschied man sich für Beige. Die keramische Fassade zeichnet sich durch eine außerordentliche Beständigkeit aus. Verschmutzung, Bewitterung oder aggressive Umwelteinflüsse verändern die Ansicht der Fassade auch im Verlauf von Jahrzehnten nicht. Die Wasseraufnahme ist sehr gering. So wird eine hohe Frostbeständigkeit erreicht. Diese Lö-sung bietet also langfristig Sicherheit und bringt einen nur gerin-gen Unterhaltungsaufwand mit sich. So vermittelt die keramische Fassade Nachhaltigkeit und Wertbeständigkeit.

Ausgetüftelte Systemprofile

Neben den ästhetischen Kriterien bedachte Dieter Lämmli natürlich auch die bauphysikalischen Eigenschaften des Systems sowie die baukonstruktiven Details der Befestigung. „TONALITY“ ist eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade, bei der eine zusätzliche Wärmedämmung problemlos integriert werden kann. Mit ihr lassen sich die einzelnen Bauteilfunktionen der Außenwand konsequent trennen. Die Fassaden-Unter-konstruktion leitet das Eigengewicht der Fassade in den Gebäudesockel ab. Mit seiner Technik der vorgehängten hinterlüfteten Fassade beugt das Fassadensystem bauphysikalischen Problemen effizient vor: Die sehr gute Hinterlüftung wird durch die ausgetüftelten Systemprofile in Kombination mit einer gut ausgelegten Wärmedämmung ermöglicht. Dank dieser Systemprofile entsteht ein Abstand von mindestens 3 cm zwischen Wärmedämmung und Ziegelfassade. So können aus dem Gebäude diffundierende Feuchtigkeit und Kondensat sicher abgeleitet werden. Das Ergebnis: Wärmedämmung und Unterkonstruktion bleiben dauerhaft trocken und damit funktionsfähig. Somit bietet das eingesetzte Fassadensystem „TONALITY“ Planern, Verarbeitern und Bauherren größtmögliche Sicherheit.

Unkomplizierte Montage

Ein besonders großer Vorteil des Fassadenziegels ist seine schnelle, rationelle, präzise, unkomplizierte und damit kostengünstige Montage ohne Klammern, Schrauben, Werkzeuge oder andere Hilfsmittel. Da die einzelnen Fassadenziegel ohne zusätzliche Halteklammern befestigt werden können, gibt es keine Beeinträchtigungen an der Fassade. Die Ziegel lassen sich einfach mit den rückseitig ausgeformten Einhängenasen auf den senkrechten Tragschienen befestigen. Die Wartung der Ziegel verursacht so gut wie keine Kosten. Sollte ein Ziegel beschädigt werden, lässt er sich schnell austauschen. Der gebrannte Ton ist dank seiner geringen Wasseraufnahme verschmutzungshemmend und sorgt somit dafür, dass die Fassade des Hotels Aarau-West auch noch nach langer Zeit einen schönen Anblick bietet. Diese Tatsache ist gerade auch für solche Gebäude wie ein Hotel von besonderer Wichtigkeit, da der Anblick der Fassade den Gästen immer den ersten Eindruck vermittelt.

Bautafel:

Objekt:

Hotel Aarau-West

Ort:

Oberentfelden (CH)

Bauherr:

R. + I. Kasper AG, Boniswil

Planung:

Lämmli Architektur AG, Aarau

Fassadenbauer:

Aschwanden Aarau AG, Aarau

Ziegelfassadenfläche:

ca. 1.500 m²

Ziegelfassade:

„TONALITY“-Classic, beige, 200 x 400 mm

Hersteller:

CREATON AG, Wertingen


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