Gelungene Optik durch rotbunt geflammten Klinker Travemünde
Erst vor einem Jahr von der A·K·A Ziegelwerke GmbH & Co KG, Peine, auf den Markt gebracht, ist der Klinker Travemünde mit rotbunt geflammter Oberfläche auf Erfolgskurs und prägt immer mehr Fassaden von Eigenheimen und Mehrfamilienhäusern. Mit gewachsenem, natürlichem Farbspiel unterstützt er den Wunsch vieler Bauherren nach Individualität und Kreativität. Die sich aus Rotnuancen und blautonigen Anflammungen zusammensetzende Optik lässt Raum fürs Kombinieren und Gestalten. Auch ein Bauherr aus Egestorf entschied sich spontan für diesen Klinker, als er sein Dreifamilienhaus bei Niedersachsen-Haus in Auftrag gab.
Der kleine mittelständische, in Barsinghausen angesiedelte Betrieb realisiert mit ca. 20 Mitarbeitern - vom Planer bis zum Maurer - seit 25 Jahren Ein- und Mehrfamilienhäuser. Dabei steht stets das individuelle Wunschhaus im Vordergrund ohne Typenzwang, aber in bewährter Handwerksqualität zu realistischem Festpreis. Weiterer Beratungsschwerpunkt: die rote Ziegelwand für innen und außen, möglichst in Verbindung mit Verblendmauerwerk. Dies ist nach Experten-Auffassung die wärmetechnisch richtige Konstruktion sowie bauphysikalisch und wohnbehaglich die beste Lösung. Zweischaliges Ziegelsichtmauerwerk gewährleistet Dampfdiffusion, Brand- und Schallschutz sowie dauerhafte Wartungsfreiheit. Regelmäßiges Streichen der Hauswand entfällt ebenso wie ein neuer Putzauftrag zu gegebener Zeit. Darüber hinaus bietet eine Klinkerfassade zeitlebens höchsten Witterungsschutz.
Argumente, die potentielle, wirtschaftlich denkende Bauherren rasch überzeugen - so auch die Bauherren-Familie aus Egestorf. Doch zunächst wurden gemeinsam mit Niedersachsen-Haus äußere Gestaltung und großzügige Grundrisse für den Raumbedarf erarbeitet. Nach Norden und Süden wird das Gebäude geprägt durch das regionstypische Zwerchhaus. Zur Südseite hin ist der Giebelvorbau mit großflächigen Fenstern und Fenstertüren ausgestattet. Das geneigte Dach weist weite Dachüberstände auf. Im Erdgeschoss ist die Wohnung behindertengerecht angelegt; der Zugang im Haustürbereich erfolgt über eine rollstuhlgerechte Rampe. Nach Süden schließt sich an das Gebäude ein großer, von den Bewohnern zu nutzender Garten an.
Als äußere Gebäudehülle wurde ein Wandaufbau aus 17,5 cm porosiertem Ziegelhintermauerwerk, 10 cm Mineralfaserdämmung 0,35 als Kerndämmung und 11,5 cm Verblendung gewählt. Die Optik des Klinkers hatte der Bauherr bereits an einer anderen Fassade gesehen und war von diesem Farbspiel begeistert, so der Firmensprecher vom Niedersachsen-Haus. Kein Problem für Hans-Joachim Glawon, Fachberater im A·K·A Außendienst, konnte er doch durch Musterziegel und Fotos von Anwendungsbeispielen die bevorzugte Farbgebung als Farbspiel Travemünde verifizieren und somit zur Entscheidung beitragen. Fast 17.000 Klinker aus dem A·K·A-Werk Keraba wurden Stein auf Stein im wilden Verband vermauert und die ausgekratzten Fugen mit zementfarbigem Fugmörtel gefugt. Umlaufende Grenadierschichten markieren die Geschosse und unterteilen die Fassade, um die Größe der Verblendflächen auf den Giebelseiten optisch zu reduzieren. Die Fensterbänke wurden als Rollschicht mit Isolierung ausgebildet. Die Kunststofffenster sind in dunkelgrünem Farbton gehalten und harmonieren mit dem geflammten Farbspiel des Klinkers.
Gleichwohl: nicht nur das äußere Klinkergesicht des Hauses steht für Qualität, sondern auch die handwerkliche Verarbeitung. Das Unternehmen Niedersachsen- Haus bürgt bei jedem Objekt für intaktes, dichtes Mauerwerk zum Vorteil von Hausbesitzer und Bewohnern. Ein Anspruch, der durch überdurchschnittliche Werte des von den Stadtwerken Hannover durchgeführten Blower-Door-Tests (ein Verfahren zur Überprüfung der Luftdichtigkeit) immer wieder neu bestätigt wird.