Energie sparen und Heizung warten lassen

Energie sparen und Heizung warten lassen

Professionelle Wartung rentiert sich schnell / 5,5 Millionen Heizgeräte werden nicht gewartet / Betriebszeit Heizgerät in einem Jahr entspricht PKW-Laufleistung von 100.000 Kilometern / Jeder Millimeter Rußbelag auf Wärmetauscher: jeweils 5 % höherer Verbrauch / Tipps für die eigene Kontrolle der Heizungsanlage

Remscheid - Mit dem Start in die neue Heizsaison werden in Deutschland wieder Millionen Heizgeräte in Betrieb genommen, die teure Primärenergie nur unzureichend in die gewünschte Wärme umsetzen. Ein Grund dafür ist die fehlende Wartung und Abstimmung der Geräte. Doch gerade im Hinblick auf die stark gestiegenen Brennstoffkosten rentiert sich eine professionelle Wartung und Einstellung schnell. Dass rund 5,5 Millionen Heizgeräte in Deutschland nicht regelmäßig gewartet und damit die Heizkosten für die Nutzer noch weiter erhöht werden, hat der ZVSHK - Zentralverband Sanitär, Heizung, Klima - in einer repräsentativen Befragung bei 6.000 Haushalten herausgefunden. Doch nicht nur die geringeren Ausgaben für Heizung und Warmwasser wären eine wünschenswerte Folge der Wartung dieser Heizgeräte. Zusätzlich würde auch die Umwelt nachhaltig entlastet: Rund 4,3 Mio. Tonnen CO2 könnten so eingespart werden.

"Der Vergleich mit dem eigenen Auto macht deutlich, wie wenig Wartung ein modernes Heizgerät - im Hinblick auf seine Betriebsstunden benötigt", so der Heizgeräte-Experte Hans-Jürgen Nowak von Vaillant. "Die Betriebsstunden eines Heizgerätes in nur einem Jahr entsprechen einer PKW-Laufleistung von 100.000 Kilometern. Es ist also kein Wunder, wenn das Heizgerät nach einer derartigen Laufleistung mehr verbraucht."

Schlechte Wartung kommt dementsprechend teuer zu stehen: So verursacht z.B. jeder Millimeter Rußbelag auf den Wärmetauscherflächen im Heizgerät jeweils einen um fünf Prozent höheren Brennstoffverbrauch. Alleine durch die Reinigung der Heizflächen im Brennraum rentiert sich die professionelle Wartung damit quasi sofort. Natürlich ist auch die Betriebssicherheit eines regelmäßig gewarteten Heizgerätes höher: Wer will schon gerade dann, wenn das Heizgerät besonders stark beansprucht, sprich wenn es sehr kalt ist, auf die gewohnte Wohnwärme und warmes Wasser verzichten?

Daneben kann man aber auch selbst einiges tun, damit die Heizkosten niedrig bleiben:

* Entfernen Sie Staubansammlungen zwischen den Rippen
Ihrer Heizkörper. Der Staub sorgt für eine geringere Wärmeübertragung und damit längere Aufheizzeiten.
* Wenn im Laufe des Sommers die Heizkörper mit Möbeln oder
sonstigen Einrichtungsgegenständen verstellt worden sind,
jetzt die Heizkörper wieder freiräumen, um die Wärmevertei-
lung nicht zu verhindern.
* An der zentralen Regelung die Zeiten für die Nachtabsenkung,
bzw. -abschaltung prüfen und ggf. neu einstellen.
* Höhe des Wasserdrucks in der Anlage prüfen und ggf. Wasser
bis zum empfohlenen Wasserduck nachfüllen.
* Dichtheit an allen Heizkörpern prüfen und mit Spezialschlüssel
entlüften. Wichtig: nur bei ausgeschalteter Heizungspumpe
entlüften, weil sonst neue Luft in die Anlage nachgezogen
wird.
* Sind die Thermostatventile noch leichtgängig? Wie sind sie
eingestellt?
vaillant.de


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