Energiepreisindex (EPI) der Österreichischen Energieagentur

Energiepreisindex (EPI) der Österreichischen Energieagentur
für private Haushalte Februar 2005

Energiepreise im Schnitt um 8,5 Prozent gestiegen
Diesel um 17 % teurer als vor einem Jahr

Die Energiepreise für private Haushalte waren laut einer Aussendung der Österreichischen Energieagentur im Februar 2005 im Schnitt um 8,5 Prozent (Wert des Vormonats: 7,9 Prozent) höher als im Februar 2004. Im selben Zeitraum betrug die Teuerung (VPI) 2,8 Prozent (Vormonat 2,9 Prozent). Im Vergleich zum Vormonat Jänner 2005 stiegen die Energiepreise um 0,8 Prozent. Beim gesamten Warenkorb kam es im Vergleich zum Jänner 2005 zu einem Anstieg von 0,3 Prozent.Die Mineralöle waren im Februar 2005 um durchschnittlich 13,3 Prozent teurer als im Februar des Vorjahres, gegenüber Jänner 2005 stiegen die Preise um 1,9 Prozent. Im Detail: Heizöl Extra Leicht (Haushaltsmenge 3000 Liter) wurde im Zwölfmonatsabstand um 24,6 Prozent teurer, im Vergleich zum Jänner 2005 kam es zu einer Teuerung von 1,3 Prozent. Bei Normalbenzin beträgt die Teuerung im Vergleich zum Februar 2004 7,2 Prozent, bei Superbenzin stiegen die Preise um 7,1 Prozent und beim Diesel sogar um 17,0 Prozent. In Relation zu Jänner 2005 stiegen die Preise bei Normalbenzin um 3,0 Prozent, bei Superbenzin um 2,4 Prozent und bei Diesel um 0,7 Prozent.

Die leitungsgebundenen Energieträger verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 4,9 Prozent. Dabei wurde Gas um 4,3 Prozent, Strom um 5,7 Prozent und Fernwärme um 2,7 Prozent teurer. Im Vergleich zum Vormonat Jänner 2005 sanken die Preise für Strom um 0,4 Prozent, Fernwärme und Gas blieben unverändert..

Die Preise für feste fossile Brennstoffe (Kohle) stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2004 um 8,9 Prozent, im Vergleich zu Jänner 2005 kam es zu einem Anstieg von 0,5 Prozent.

Brennholz wurde im Vergleich zum Februar des Vorjahres um 1,6 Prozent teurer, verglichen mit Jänner 2005 blieben die Preise unverändert.

Der von der Österreichischen Energieagentur auf Datenbasis der Statistik Austria erstellte Energiepreisindex 2000 (EPI/VPI) beträgt nunmehr 108,3, der VPI liegt derzeit bei 110,0. Ohne Teuerung der Energiepreise hätte sich der Verbraucherpreisindex gegenüber Februar 2004 um 2,4 Prozent anstelle von 2,8 Prozent erhöht, heißt es in der Aussendung der Österreichischen Energieagentur.Anfragen bezüglich des Energiepreisindex richten Sie bitte an Herrn Georg Benke (georg.benke@energyagency.at< /A>).

Quelle: Statistik Austria


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