Innovatives Bausystem spart bis zu 90 Prozent Energiekosten:
Seit Jahren kennen die Energiepreise nur eine Richtung: nach oben (400 Prozent in 10 Jahren). Ein Ende der Entwicklung ist nicht in Sicht. Da heißt es nachhaltig Energie einsparen und auf die Kostenbremse treten. Doch selbst die sparsamste Heizungsanlage nützt wenig, wenn die Wärme ungehindert aus dem Haus entweichen kann. Hier lohnt es eine gute Wärmedämmung beim Bau des neuen Eigenheims oder bei anstehenden Sanierungsinvestitionen einzuplanen und langfristig umzurechnen.Als Nonplusultra im Bereich der Wärmedämmung gelten die sogenannten Passiv-Häuser, wie sie etwa von der Haller Wärmeschutz GmbH in Forst konstruiert und gefertigt werden (www.hallerdach.de). Derartige Häuser werden von visionären Bauherren und verantwortungsvollen Planern für die Zukunft gebaut und bereits heute mit höchster Wohnqualität genutzt, erläutert Firmenchef Dieter Haller. Durch optimale Wärmedämmung wird in diesen Gebäuden nicht nur der Energiebedarf um bis zu 90 Prozent reduziert; sie bilden praktisch auch die bautechnische Voraussetzung für jede zukünftig nutzbare Energieform und bieten zugleich eine sonst kaum erreichbare Wohnqualität in jeder Jahreszeit.
Weltrekordhaus steht nahe Hamburg
Welch verblüffende Ergebnisse mit solch ausgeklügelten Konzepten im Idealfall zu erzielen sind, zeigt das Paradebeispiel eines Passiv-Hauses in Drangstedt bei Hamburg. Mit dem rekordverdächtigen U-Wert von 0,06 W/m2K an Dach und Wand beträgt der Bedarf an Heizenergie hier weniger als zehn Prozent eines herkömmlichen Hauses. Die Heizung eines Zimmers ergibt sich in der Praxis bereits aus der Abwärme einer Glühlampe oder eines Fernsehgerätes, erklärt Haller die Vorzüge des innovativen Projektes, von dem er überzeugt ist, dass weltweit kein real genutztes Wohnobjekt annähernd gute Dämmwerte aufweist. In diesem Bau ist jede normale Heizungsanlage überflüssig; selbst Gasthermen machen wenig Sinn, da bereits die Kosten der Grundgebühr den Bedarf an Energie übersteigen. Das Haus wird allein durch den Betrieb der Lüftungsanlage warm und behaglich.
Kaum Mehrkosten
Dabei unterscheiden sich die reinen Baukosten dieses Passiv-Hauses im Vergleich zur herkömmlichen Bauweise nur minimal. Zwar sind die Materialkosten deutlich höher, die Lohnkosten fallen jedoch aufgrund der werkseitigen Vorfertigung erheblich geringer aus. Alle Bauteile sind einfach und logisch konstruiert, bis ins Einzelne durchdacht und basieren im Wesentlichen auf unternehmenseigenen Patenten und Konstruktionsdetails aus über 20 Jahren Systembau. Die Investition in ein Passiv-Haus rechnet sich demnach für den Bauherrn, zumal auch der Staat mit Fördermitteln für energiesparende Maßnahmen nicht geizt: Allein die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt die Finanzierung mit 50.000 Euro bei einem Zinssatz von einem Prozent. Der Finanzierungsvorteil und die eingesparten Energiekosten ergeben im Vergleich zu üblicher Bauweise sogar eine deutlich geringere Belastung.
Das weltweit wohl beste Passivhaus steht in Drangstedt bei Hamburg: Es kommt ohne zusätzliche Heizungsanlage aus
siehe auch: Haller Wärmeschutz GmbH