Ökologische Parkplatzfläche für Discounter in Nürnberg
Pflastersystem UNI-Priora bewährt sich bei Lidl
Große Discounter wie Aldi, Norma, Lidl, Netto usw. siedeln sich bevorzugt in den Außenbezirken der Städte und Gemeinden an, um u.a. die notwendige Parkplatzkapazität bieten zu können. Dabei wird mehr als je zuvor auf eine umweltfreundliche Befestigung dieser Flächen geachtet. Überwiegend finden dafür ökologisch ausgerichtete Betonpflastersysteme Verwendung.
Diese Aussage trifft auch auf den im Herbst letzten Jahres neu eröffneten Lidl-Markt an der Schweinfurter Straße in Nürnberg-Großgründlach zu. Für die zahlreichen Parkplätze wurden hier rund 1.200 m² des multifunktionalen Systempflasters UNI-Priora Aqua mit einer 1 cm breiten Splittfuge eingebaut. Verantwortlich für die Außenarbeiten zeichnete die Konrad Müller GmbH aus Nürnberg. Bauleiter Matthias Bock: Ich bin ich absoluter Fan dieses Pflasterbelags. Der UNI-Priora Aqua schlägt jeden Rasenstein, den wir bisher eingebaut haben. Er ist maschinell problemlos und vor allem sehr schnell zu verlegen. Wenn ich die Chance habe, dann nehme ich dieses Material.
Auch sein Chef, Thomas Müller, bestätigt diese positiven Erfahrungen: Für uns war es wichtig, einen Stein anzubieten, der einen allseitigen Verbund garantiert. Wasserdurchlässige Systeme mit großem Fugenabstand sind von der Belastung her nicht immer ideal, da die Scherkräfte den Belag verschieben. Beim Einbau gibt es oft viele unterschiedliche Druckpunkte, die das Aufnehmen und Verlegen des Steinpakets nicht gerade erleichtern. Dieser Stein hält schon im Paket und er hält noch besser, wenn er in der Fläche liegt. Selbst bei Lkw-Verkehr gibt es keinerlei Verschiebungen.
Für diese besonderen Eigenschaften ist gemäß Jürgen Bernhardt, Außendienst-Fachberater bei der Kann GmbH Baustoffwerke in Neumarkt/OPf., die spezielle Gestaltung des Steins verantwortlich: Der UNI-Priora Aqua ist - wie alle Priora-Versionen - mit Verbundnocken ausgestattet und gewährleistet dadurch eine belastbare und verschiebesichere Fläche. Dies bestätigen zahlreiche Projekte, wo neben parkenden Fahrzeugen auch Lieferverkehr oder Busse den Belag beanspruchen.
Doch das ist nur einer von zwei wichtigen Aspekten: Jeder Stein mit splittverfüllten Fugen lässt bei einem entsprechenden Aufbau der Fläche und in Abhängigkeit des Untergrundes eine gewisse Versickerung zu. Vergrößert man - wie im Falle des UNI-Priora Aqua - den Fugenanteil innerhalb der Fläche auf Werte von 20 % und höher, kann ein hoher Anteil des auftreffenden Regenwassers über die Fläche versickern. Die Kanalisation wird dadurch entlastet.
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