Revitalisierung von Wohnquartieren in Schwerin

Revitalisierung von Wohnquartieren in Schwerin
Schwerin: Hamburger Allee/Pecser bzw. Neubrandenburger Straße. Ein Wohngebiet aus DDR-Zeiten mit Plattenbauten. Allerdings mit einem großen Unterschied: Innerhalb der sich ergebenden Karrees wurde in beiden Straßen ein Wohnblock zurückgebaut, der vorhandene Bestand modernisiert, teilweise altengerecht gestaltet und dazwischen eine großzügige grüne Oase mit Parkplätzen geschaffen. Verantwortlich für die Planung zeichnet die Freie Landschaftsarchitektin Dipl.-Ing. Christiane Haberkorn aus Lübeck. Sie ist seit 1989 selbständig und primär mit Aufgaben im Wohnumfeld, mit der Gestaltung von Garten- und Parkanlagen, Spielplätzen und Schulhöfen, Beteiligungsprojekten sowie gewerblichen Objekten befasst. Christiane Haberkorn: „Für die Wohnungsbaugesellschaft stellen die beiden Maßnahmen eine erstklassige Referenz dar, was man mit Baumaßnahmen im Bestand erreichen kann. Wir bieten z.B. in der Pecser Straße 23 Stellplätze in Carports an und zusätzlich nochmals rund 60 offene Parkplätze im Innenhof. Die gesamte Freifläche von ca. 15.000 m² ist trotzdem nur zu etwa 22 % befestigt. Der überwiegende Teil der Rasenflächen vor den Balkonen ist rein landschaftlich gestaltet, während wir an der Eingangseite vor dem zweiten Block schräg angelegte Parkplatztaschen mit viel Grün dazwischen finden.“

Die Stadtwerke Schwerin erheben ein sogenanntes „Niederschlagswasserentgelt“ in Höhe von € 0,56 pro Quadratmeter und pro Jahr. Dies war einer der Gründe für die Architektin, das Parkplatzareal überwiegend mit einem ökologisch wirksamen Betonsteinpflaster, dem UNI-Priora Vitomax, zu gestalten. Dieser Systemstein ist ein Produkt der Lizenzgeberin UNI-International, deren Lizenznehmer mit über 200 Werken weltweit die größte Herstellergruppe für Betonpflastersteine repräsentieren. Nähere Informationen über dieses Steinsystem sowie wichtige Details rund um den Einsatz sind im Internet unter www.uni-priora.de bzw. unter www.uni-international.de abrufbar.

Lieferant für das Material war die BVO Beton-Vertrieb-Ost GmbH mit Sitz in Volkstorf bei Lüneburg. Der Vitomax spielt überall dort seine Vorteile aus, wo naturnahe Flächen zu gestalten sind. Ausgebildet als Rasenkammerstein mit einem sehr hohen Rasenanteil von ca. 38 %, eignet er sich sowohl für die Ansaat von Rasen als auch für eine Verfüllung mit Splitt.
Doch es gibt neben den ökologischen Vorteilen und der ansprechenden Optik noch ein weiteres wichtiges Argument für den Einsatz des Steines: Innerhalb der Fläche gewährleistet er durch „Verbundnocken“ einen belastbaren und verschiebesicheren Belag. Dies übrigens auch in Verbindung mit allen anderen Systemen aus der multifunktionalen UNI-Priora-Familie.
Rund 1.000 m² Vitomax und 550 m² Priora-Klassik wurden bei diesem Projekt eingebaut. Die Klassik-Version sichert zusätzlich gut begehbare Flächen neben den Fahrzeugen.

Weitere Informationen:
UNI-INTERNATIONAL Bausysteme GmbH + Co. KG in 28717 Bremen
Tel. +49 (0) 421-63 69 59 64 · Fax +49 (0) 421-63 69 59 65


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