Bis zu 50 Prozent Energieeinsparung sind möglich
Heizkosten durch Solarunterstützung senken
2006 werden deutlich mehr Solaranlagen beschafft werden, nicht nur zur Warmwassererzeugung, sondern besonders zur Heizungsunterstützung ist Franz Grammling, Geschäftsführer des Heizungsherstellers Rotex in Güglingen überzeugt. Der Grund seien die hohen Preise für Heizöl und Gas. Die meisten Hausbesitzer sind auf Öl oder Gas angewiesen. Sie können die Solarenergie einsetzen, um ihre alte oder neue Raumheizung deutlich zu verbessern. Gefragt sind Lösungen, die sich problemlos mit Öl- oder Gaskesseln kombinieren lassen.
Vor allem mit einer Kompakt-Heizzentrale wie der GasSolarUnit oder einem Ölbrennwertkessel reduzieren Solaranlagen den Energieverbrauch deutlich. Bis zu 50 Prozent Energieeinsparung sind drin, sagt Grammling. Bei den Kosten greift der Staat unter die Arme. Solaranlagen zur Heizungsunterstützung werden unter anderem von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) durch zinsgünstige Kredite gefördert.
Im Vergleich zu einer umfassenden und teuren Sanierung durch eine zusätzliche Wärmedämmung sei die Modernisierung der Haustechnik in vielen Fällen preisgünstiger und effektiver. Bei einem halbwegs gut isolierten Haus mit einer veralteten Heiztechnik bringt eine neue Heizung mehr als eine weitere aufwändige Wärmedämmung. Bei vielen Altbauten, zum Beispiel Fachwerkhäusern, ist die moderne Wärmedämmung baupysikalisch ohnehin problematisch, gibt Grammling zu bedenken.
Heizöl sparen durch moderne Technik: Der ROTEX A1 Öl-Brennwertkessel verbraucht bis zu 18 Prozent weniger Energie als vergleichbare Niedertemperaturkessel. Foto: ROTEX
siehe auch: www.rotex.de