Grüner Daumen bei der Gartenbepflanzung:
Heimischer "Pflanzennachwuchs" bietet viele Vorteile
Die ersten Frühlingstage fördern wie kaum etwas anderes fröhliche Stimmung bei alt und jung. Und es gibt kaum einen Gartenbesitzer, der nicht angesichts der sprießenden Krokusse ehrgeizige Pläne für die neue Gartensaison schmiedet. Ein schöner Garten wird jedoch erst dann zum gedeihenden Lebensraum für Mensch und Natur, wenn die Bepflanzungen an die klimatischen Gegebenheiten angepasst sind. Bei der Auswahl der Stauden, Gehölze und Sträucher spielt daher deren Herkunft eine große Rolle: "Wir beziehen all unsere Pflanzen aus regionalen Baumschulen, da diese Pflanzen sehr gut an die hiesigen klimatischen Bedingungen angepasst sind. Sie zeichnen sich in ihrem späteren "Pflanzenleben" durch eine hohe Qualität in Haltbarkeit, Blühdauer und Winterhärte aus", weiß Sortimentsleiter des Pflanzenbereichs Steffen Raab aus dem Knauber Freizeitmarkt Bonn.
Hiesige Baumschulen produzieren nach strengen Qualitätskriterien zum Beispiel des Bund deutscher Baumschulen und des Bund deutscher Staudenbetriebe. Zu den in Nordrhein-Westfalen angebauten Pflanzengruppen zählen beispielsweise Rosen (Edel-, Beet-, Bodendecker-, Kletter- und Englische- Rosen), Obstgehölze (Beeren-, Kern- und Steinobst) sowie Klein- und Großstauden in großer Sortimentsvielfalt. Auch Wasserpflanzen wie Sumpfpflanzen, Seerosen und Bambus können heimisch gezogen werden. Ebenso kommen Beet- und Balkonpflanzen inklusive mediterraner Kübelpflanzen, Grün- und Hydropflanzen häufig aus Gärtnereien in Nordrhein-Westfalen.