Dillinger Hütte bringt führende Experten des Stahlbaus bei internationalem Stahlbaukolloquium in Dillingen zusammen
Dillingen, 04.11.2005
Rund 200 Stahlbauexperten aus ganz Europa treffen sich auf Einladung der Dillinger Hütte am 03. und 04. November 2005 zu dem 7. Dillinger Stahlbaukolloquium in der Dillinger Stadthalle. Durch die Präsenz von Vertretern der Stahlbauindustrie aus ganz Europa bei diesem Symposium wollen wir dem Zusammenwachsen der europäischen Baumärkte über die Grenzen Rechnung tragen und den technisch-wissenschaftlichen Austausch zwischen den Märkten fördern so der kaufmännische Vorstand der Dillinger Hütte, Dr. Paul Belche, bei seiner Begrüßungsrede.
In Plenarvorträgen wie kleinen Arbeitsgruppen werden über die neuesten Produktinnovationen des saarländischen Stahlherstellers diskutiert sowie zahlreiche Anwendungsbeispiele im Bauwesen vorgestellt. Namhafte Projekte wie das neue Dach des Olympiastadions Athen, die Allianz-Arena in München, die Brücken der neuen französischen Schnellzugverbindung ParisMetz oder das neue Parkhaus-Ensemble am Stuttgarter Flughafen bestehen aus Dillinger Blechen.
Die Dillinger Hütte ist Europas führender Anbieter von Stahl-Grobblechen, die in so unterschiedlichen Bereichen wie der Offshore-Industrie, dem Maschinenbau oder Öl- und Gaspipelines eingesetzt werden. Im Stahlbau war und ist man an der Realisierung anspruchsvoller und außergewöhnlicher Bauprojekte weltweit beteiligt. Dabei versteht sich der Stahllieferant als ein Projektpartner zwischen Auftraggeber, Architekten, planenden Ingenieuren sowie ausführenden Unternehmen, erläutert Dr. Paul Belche weiter.
Um die Position im Markt zu verteidigen, sind innovative Produkte notwendig. Die Tendenz geht hier zu hochfesten Stählen mit hoher Zähigkeit, die über eine besonders gute Schweißbarkeit verfügen. Über die neuesten Weiterentwicklungen der Dillinger Hütte berichtete der technische Vorstand, Herr Dr. Norbert Bannenberg: Dank unserer Forschungsaktivitäten entwickeln wir fortschrittliche Produkte, die beim Kunden ein leichteres und damit effizienteres Verarbeiten erlauben und auch zu einer höheren Nachhaltigkeit im Bauwesen führen.