Wirnhier: Wohneigentumsbildung ist Altersvorsorge- und Familienförderung

Wirnhier: Wohneigentumsbildung ist Altersvorsorge- und Familienförderung

Eine gesellschaftliche Aufwertung des Wohneigentums forderte Dr. Franz Wirnhier, Sprecher der Geschäftsleitung, LBS Bayerische Landesbausparkasse, anlässlich des 40. Königsteiner Gesprächs des ifs Städtebauinstituts zu dem Thema "Wohnungspolitik vor der Neujustierung". Er rief dazu auf, staatliche Anreize zur Wohneigentumsbildung wieder zu einem wichtigen politischen Gestaltungsfeld zu machen. Momentan sehe die staatliche Wohnungspolitik in ihren Fördermaßnahmen in erster Linie ein fiskalisches Problem und lasse dabei außer Acht, "dass Wohneigentumsbildung die beste Altersvorsorge- und Familienförderung ist. "Laut Wirnhier konzentriert sich die aktuelle politische Diskussion über die Eigenheimzulage zu sehr auf deren finanzielles Volumen. Dabei werde übersehen, dass die steuerliche Unterstützung des Mietwohnungsbaus unterm Strich sogar teurer komme als die Eigenheimförderung. Die konjunkturelle Wirkung der Förderung und ihre Bedeutung für die Bauwirtschaft blieben ebenso außen vor wie eine marktgerechte Einschätzung des Wohnungsbedarfs. Die aktuelle Debatte schreibe der Wohnungspolitik keine gesellschaftliche Gestaltungskraft zu und blende damit die entscheidende Frage aus: Warum und mit welcher Zielsetzung soll der Staat heute wohnungspolitische Impulse setzen?

Für Wirnhier steht fest, dass der Staat hier weiterhin eine aktive Rolle spielen muss, um Familien eine lebenswerte Perspektive zu bieten und die private Altersvorsorge der Bürger zu unterstützen. Wohneigentumsbildung stelle dabei die ideale Vorsorgeform dar, davon seien vier von fünf Bundesbürgern überzeugt. Aber auch für den Staat ergäben sich Vorteile, wenn die Menschen bei ihrer privaten Altersvorsorge auf Wohneigentum bauten, so Wirnhier: "Seine finanzielle Entlastungswirkung ist deutlich höher als die der "Riester-Rente". Außerdem ist die Altersvorsorge durch Wohneigentum gänzlich unabhängig von der direkten oder indirekten Mitwirkung bzw. Belastung der aktiven, noch arbeitenden Generation."

Die gegenwärtige Wohneigentumsförderung sei maßgeschneidert, weil sie einfach, unbürokratisch und auf die Besonderheiten der Vermögensbildung mit selbst genutzten Wohnimmobilien ausgerichtet sei. Bei weiteren gravierenden Einschnitten oder gar einer ersatzlosen Abschaffung bestünde die Gefahr, dass sich Wohneigentum zu einem Privileg von Besserverdienenden entwickle. Breiten Schichten bliebe die beliebteste und effektivste Form der Altersvorsorge dann vorenthalten. "Um dies zu verhindern, brauchen wir dringend eine gesellschaftspolitische Aufwertung des Wohneigentums", betonte Wirnhier. Der materielle und emotionale Wert selbst genutzten Wohneigentums verdiene eine viel bessere öffentliche Würdigung als sie gegenwärtig anzutreffen sei. Schließlich sei der immense gesellschaftliche Nutzen einer hohen Wohneigentumsquote unbestreitbar, "gerade in Anbetracht des dynamisch wachsenden privaten Vorsorgebedarfs".


Angebote und Gesuche im Marktplatz

Eigene Anzeige Verkauf/Gesuch - OHNE Anmeldung KOSTENLOS Eintragen !


HerstellerBezeichnung
Abbruchhammer Meißelhammer StemmhammerAbrisshammer | Druckluft AbbruchhamerAngebot
Anhänger Gögl LKWanhängerAngebot
Doppelvibrationswalz von LosenhauDoppelvibrationswalzAngebot
Kompaktbagger CAT CAT 307 BkompaktbaggerAngebot
Trockenbau Tischlerei RestverwertungTischlerei | stuhl | holzAngebot
Walze Bomag BW 120BomagWalzeAngebot
suche Lichtkuppel,2-schichtig,klar für Dachausbau mit Flachdachlichtkuppel | flachdach | DachausbauGesuch
Velux Dachflächenfenster GHL F06 Thermo-Star Kupferkupfer | rohrAngebot
Seitenstapler IRION, Geländestapler, DieselstaplerIrionSeitenstaplerAngebot
ToilettenwagenToilettenwagenAngebot