SOKA-BAU: Rentenbeihilfe in mehr als 50 Ländern
Wiesbaden, 13.05.2004. SOKA-BAU (Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes VVaG) hat 2003 rund 398 Mio. Euro Rentenbeihilfe an mehr als 434.000 Rentner ausgezahlt. Davon gingen rund zwölf Mio. Euro an nahezu 15.000 Rentner ins Ausland.
Von den 398 Mio. Euro Rentenbeihilfeleistungen von SOKA-BAU erhielten 419.000 Rentenbeihilfeempfänger in Deutschland 386 Mio. Euro. Da auch viele ausländische Bauarbeitnehmer Rentenansprüche bei SOKA-BAU erworben haben, wurden weitere rund 12 Mio. Euro an 14.846 Rentner in 55 Ländern überwiesen. Von diesem Betrag gingen 3,6 Mio. Euro an 4.300 Rentner in Kroatien, 1,9 Mio. Euro an 2.500 Rentner in Italien, 1,4 Mio. Euro an 1.700 Rentner in Bosnien-Herzegowina, 1,1 Mio. Euro an 1.700 Rentner in der Türkei, weitere 700.000 Euro an 900 Rentner in Österreich sowie 3 Mio. Euro an Rentner in weiteren 50 Ländern. Seit 1957 über sechs Milliarden Euro ausgezahlt
Mit 1,1 Mio. Versicherten ist SOKA-BAU die größte Pensionskasse in Deutschland. Seit ihrer Gründung vor mehr als 45 Jahren hat SOKA-BAU an über 800.000 Rentner zwischenzeitlich über sechs Mrd. Euro Rente ausgezahlt. Karl-Georg Mages, Abteilungsleiter Leistungen der Zusatzversorgungskasse, erläutert: "SOKA-BAU zahlt bereits seit der ersten Stunde Rentenbeihilfen auch ins Ausland. Dabei stieg in den letzten fünf Jahren der Anteil der Auslandsüberweisungen um 33 Prozent an."
Wichtiger Versorgungsbaustein
Die tarifliche Rentenbeihilfe hilft Lücken bei der gesetzlichen Rentenversicherung zu schließen, die aufgrund der besonderen Beschäftigungssituation im Baugewerbe entstehen. "Für Bauarbeitnehmer in den alten Bundesländern ist die Rentenbeihilfe ein wichtiger Versorgungsbaustein", so Mages. Die Beiträge werden von den Arbeitgebern erbracht.
Unter www.soka-bau.de finden Interessierte Informationen über die Rentenbeihilfe sowie das Leistungsspektrum von SOKA-BAU.