SOKA-BAU: 400 Mio. EUR Rentenbeihilfe wurden im Jahr 2004 ausgezahlt
Wiesbaden, 10.10.05. SOKA-BAU/Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes (ZVK) zahlte 2004 über 400 Mio. EUR an 434.833 ehemalige Beschäftigte der Bauwirtschaft sowie 10.819 Hinterbliebene. Die durchschnittliche monatliche Höhe der Rentenbeihilfe, die zusätzlich zur gesetzlichen Altersrente ausgezahlt wird, betrug 79,19 EUR für gewerblich Beschäftigte und 83,25 EUR für Angestellte. Die Beschäftigung in der Bauwirtschaft ist gekennzeichnet durch fehlende stationäre Produktionsstätten und starke Witterungsabhängigkeit gefolgt von häufigen Arbeitsplatzwechseln und regelmäßigen Arbeitsausfällen. Dies führt zu erheblichen Einbußen bei der gesetzlichen Altersrente. Die Tarifvertragsparteien der Bauwirtschaft haben deshalb bereits 1957 die Rentenbeihilfe für Bauarbeitnehmer auf den Weg gebracht, um diese besonderen bauspezifischen Nachteile auszugleichen.
Gewerbliche Arbeitnehmer in der Bauwirtschaft erhielten im Jahr 2004 im Durchschnitt rund 1.095 EUR gesetzliche Altersrente im Monat. Hinzu kamen knapp sieben Prozent Rentenbeihilfe von SOKA-BAU, so dass die durchschnittliche monatliche Gesamtrente eines gewerblichen Bauarbeitnehmers ca. 1.174 EUR beträgt.
2004 beantragten 22.398 Versicherte und 10.712 Hinterbliebene erstmals die Feststellung der Versicherungsleistung. Seit Gründung der ZVK im Jahr 1959 wurden rund 8,4 Mrd. EUR an 977.729 ehemalige Versicherte und 409.461 Hinterbliebene ausgezahlt. Heute ist die ZVK mit weit über einer Million Versicherten und Rentnern eine der größten Pensionskassen Deutschlands.