Bauindustrie und Baugewerbe beleben ARGE Brunnenbau neu
"Die ARGE ist tot, es lebe die ARGE". Mit diesen Worten kommentierte heute in Berlin der scheidende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) deutscher Brunnenbauunternehmen, Dr. Heinrich Anger, den Grundsatzbeschluss bauindustrieller und baugewerblicher Brunnenbauunternehmen, ihre verbandliche Interessenvertretung im Bereich Bohrtechnik bzw. Brunnenbau neu zu ordnen.
Zukünftig werden die Weiterentwicklung von Qualifikationsverfahren im Brunnenbau und in der Bohrtechnik, die Fortschreibung des technischen Bauvertragsrechts der Vergabe- und Vertragsordnung (VOB), Teil C sowie die Begleitung der technischen Regelsetzung in Deutschland und Europa im Mittelpunkt der ARGE Brunnenbau stehen. Diese Arbeitsfelder werden ergänzt um Fragen der Personalqualifizierung, die bisher Tätigkeitsschwerpunkt der ARGE waren. Laut Anger sucht die ARGE Brunnenbau besonders im Bereich der Personalqualifizierung den engen Schulterschluss mit der Vereinigung der Firmen im Gas- und Wasserfach (FIGAWA) sowie mit dem Auftraggeberverband Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches (DVGW). Beide Organisationen würden erstmals in der über vierzigjährigen Geschichte der ARGE einen festen Sitz in dem mit acht Unternehmern besetzten Spitzengremium des deutschen Brunnenbaus erhalten.
Träger der ARGE Brunnenbau sind auch weiterhin der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie sowie der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes.
Anschrift der Geschäftsführung:
ARGE Brunnenbau
Herr Dipl.-Ing. Boris Engelhardt
Hauptverband der deutschen Bauindustrie e.V.
Kurfürstenstraße 129
10785 Berlin