Kraftpaket auf kleinstem Raum:
Brennwertheizungen für die Wandmontage
Früher waren die Anforderungen an eine Heizung relativ einfach zu beschreiben: Sie sollte möglichst viel Wärme produzieren, um ihren Besitzern kalte Füße und plötzliche Kälte-Schocks unter der Dusche zu ersparen. Erst in den 70er Jahren haben Ölkrise, Luftverschmutzung und steigende Energiepreise zu einem Umdenken geführt: Jetzt wurde immer stärker darauf geachtet, dass die Heizungsanlagen ihre Auf-gaben mit einem möglichst geringen Energiebedarf erledigten. Diese Maßgabe ist bis heute ein zentrales Qualitätskriterium für Heizungen, von dem gleich mehrere Seiten profitieren: Die Umwelt wird mit weniger Abgas-Emissionen belastet, die Hei-zungsbesitzer freuen sich über den geringeren Brennstoffverbrauch. Und die Entwicklungsabteilungen in der Heizungsindustrie stützen diesen Trend durch immer effektivere Innovationen in Sachen Wirtschaftlichkeit und Energieeinsparung. Höhepunkt dieser heiztechnischen Entwicklung ist seit den 80er Jahren der Siegeszug der Brennwerttechnik. Energie Reserven, die bei herkömmlichen Heizkesseln ungenutzt mit den Abgasen verschwanden, können jetzt ebenfalls in wertvolle Wärme umgewandelt werden. Nutzungsgrade von bis zu 108 Prozent scheinen sogar die Gesetzmäßigkeiten der Physik außer Kraft zu setzen. Des Rätsels Lösung: Vorher galt als energetischer Maßstab stets der so genannte Heizwert, bei dessen Einführung eine Nutzung der versteckten Abgaswärme noch gar nicht abzusehen war. Und im Vergleich zu 100 Prozent Heizwert kann die Brennwerttechnik tatsächlich noch einmal erheblich bei der Energieausnutzung zulegen. Trotz vorbildlicher Emissionswerte der Kessel ist also die Leistungskraft für Raumwärme und Warmwasser-Komfort ohne Kompromisse ein wichtiges Kriterium.
Wer jetzt glaubt, dass so viel Wärme-Power auch entsprechend großformatige Heizungsanlagen benötigt, der sollte einmal einen Blick auf aktuelle Kessel-Modelle werfen. Die heiztechnische Entwicklung ist nämlich mittlerweile noch einen entscheidenden Schritt weitergegangen. Hocheffiziente Brennwerttechnik lässt sich heute in handlichen, kompakten Geräten unterbringen, die platzsparend z. B. in Küche, Diele oder Bad an die Wand gehängt werden können. Neben Um-weltverträglichkeit und Wärmeleistung darf bei der Wahl der Heizung also auch der eigene Platzbedarf eine Rolle spielen. Und nicht nur das: Je nach Aufhängungsort kommt es natürlich ebenso auf die Optik der Anlagen an. Besonders design-orientierte Modelle wie z. B. die Brennwertthermen vom Systemanbieter Wolf sind so zeitlos-dezent und stil-unabhängig gestaltet, dass sie sich in jedes Einrichtungsumfeld einfügen. Ein gutes Beispiel dafür, dass moderne Gebäudetechnik im Wohnbereich kein Störfaktor mehr sein muss.