Energiesparen in der Altbausanierung
150 Energieberater sind in Schleswig-Holstein tätig
In der Altbausanierung schlummert ein erhebliches Einsparpotenzial. Das ist nicht nur umweltpolitisch relevant, es sollte auch jeden Bauherrn, der seine Gebäude sanieren will, interessieren.Veraltete Heizungsanlagen und unzulänglicher Wärmeschutz kosten durch den höheren Energieverbrauch bares Geld. Die alte Technik muss nach und nach an die heutigen Standards angeglichen werden. Spätestens ab November 2004 gelten auch für alte Heizanlagen neue Abgas-Grenzwerte.
Auch an anderer Stelle, im Sanitärbereich beispielsweise, sind in der Altbausanierung weitere effektive Einsparungen zu erzielen, wenn rechtzeitig über eine optimale Energienutzung nachgedacht wird. Doch kein Bauvorhaben gleicht dem anderen. Ein Sanierungskonzept, das der langfristigen Einsparung von Energiekosten dienen soll, muss jeweils vor Ort erstellt werden. Eine professionelle Beratung, in welcher die Schwachstellen eines Gebäudes ermittelt werden, ist unverzichtbar.
Eine solche Energieberatung muss nicht teuer sein und kann sich schnell auszahlen. Die Landesregierung fördert durch ihr Impulsprogramm die energiebewußte Gebäudesanierung. Die Programmleitung des Impulsprogramms liegt im Norden in den Händen der Arbeitsgemeinschaft für Zeitgemäßes Bauen und bei der Energieagentur der Investitions-Bank in Kiel. Im Rahmen des Impulsprogramms hat die Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein (AIK) seit November 1999 insgesamt bereits 150 Berater für energetische Gebäudeoptimierung ausgebildet, die sich darüber hinaus kontinuierlich fortbilden. Sie stehen den Bauherren mit Rat und Tat zur Seite. Sie kennen auch die staatlichen Förderprogramme und wissen, wo mit Zuschüssen gerechnet werden kann.
Die aktuelle Beraterliste für Schleswig-Holstein können Sie hier aufrufen.