Zink im Bauwesen

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Zink im Bauwesen

Die GfKORR – Gesellschaft für Korrosionsschutz e.V. – veranstaltet am 12. und 13. Februar 2004 an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt Röntgenring 8 in 97070 Würzburg, eine Tagung zum Thema „Zink im Bauwesen“. Beginn ist am 12.02.2004 um 13:00 Uhr im Hörsaal 120 in Gebäude E.Baukonstruktionen sind Korrosionsbelastungen durch Atmosphäre, Wässer, Erdböden und Baustoffen ausgesetzt. Zur Vermeidung von Korrosionsschäden und zur Erzielung einer dem Bauteil zugedachten Gebrauchsdauer müssen Bauprofile, Bleche und Verbindungsmittel aus Stahl korrosionsgeschützt werden. Unter den passiven Schutzverfahren sind Korrosionsschutz durch organische Beschichtungen, Verzinkung oder auch Kombinationen von beiden Verfahren (Duplex-System) die überwiegend angewendeten Methoden. Von den metallischen Überzügen, die für Korrosionsschutzzwecke eingesetzt werden, kommt der Feuerverzinkung (Stückverzinken, Band- und Drahtverzinken) die größte Bedeutung zu. Daneben lassen sich Konstruktionsteile aus Stahl durch thermisches Spritzen mit Zink, durch galvanisches Verzinken oder, vor allem bei Kleinteilen, Überzüge aus Zinkstaub (z.B. Zinklamellenbeschichtung) vor Korrosion schützen. Thermisch gespritzt werden im Bauwesen auch Betonoberflächen zum Zwecke des kathodischen Korrosionsschutzes der Betonstahlbewehrung.

Neben dem Einsatz als Überzug hat Zink z.B. in Form von bandgewalztem Titanzink für Bedachung und Außenwandbekleidung eine große Bedeutung für das Bauwesen. Während bei der Verzinkung der Korrosionsschutz des Konstruktionswerkstoffes Stahl im Vordergrund steht, überzeugen Bauteile aus Titanzink dank ihrer hervorragenden Gebrauchseigenschaften besonders auch in funktioneller, konstruktiver und dekorativer Hinsicht. Die zinktypischen Eigenschaften der Schutzschichtbildung unter vielen baupraktisch relevanten Umgebungsbedingungen bewirkt eine überdurchschnittlich hohe Nutzungsdauer bei geringem Unterhaltungsaufwand, Hauptgründe für die Verwendung von verzinktem Stahl und von Zink.

Dies an Beispielen herauszustellen, ist die Absicht bei der Tagung „Zink im Bauwesen“. Außerdem werden aber auch Anwendungsgrenzen aufgezeigt und Hinweise gegeben, wie korrosionsbedingte Schäden im Ingenieurbau zu vermeiden sind. Neben bewährten Anwendungen werden innovative Entwicklungen und neue Erkenntnisse aufgezeigt.

Weitere Auskünfte erhalten Sie bei:

GfKORR Gesellschaft für Korrosionsschutz e.V.Hauptgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 25
60486 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 75 64 – 360 / - 436
Fax 069 / 75 64 – 391
email: gfkorr@dechema.de
web: www.gfkorr.de


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