Deutsche Bauindustrie begrüßt Absage des Europäischen Parlamentes an den bürokratischen Regelungseifer zum Sonnenschutz !
Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie begrüßt die deutliche Absage des Europäischen Parlamentes an unflexible zentralistische Überregulierungen in der Richtlinie zum Schutz vor optischer Strahlung. Der hiermit eingeleitete Richtungswechsel für mehr Subsidiarität in Europa ist ein wichtiger Etappenerfolg gegen derartige bürokratische EU-Auswüchse, dem nun der EU-Ministerrat und endlich auch die Europäische Kommission folgen müssen! betonte der Vizepräsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dr.-Ing. Dieter Ehlers, im Anschluss an die gestrige Entscheidung des Europäischen Parlaments. Bleibt es dabei, dann würde es in der Entscheidungsfreiheit jedes Mitgliedstaates stehen, in wieweit er angesichts unterschiedlicher klimatischer Bedingungen Maßnahmen zum Sonnenschutz vorschreiben will. Ein Beharren auf den bisherigen unflexiblen praxisfernen Regelungsvorgaben zur Sonneneinstrahlung hätte dagegen insbesondere für die Unternehmen der Deutschen Bauindustrie erhebliche bürokratische Auflagen und nur Kosten zur Folge, ohne jeden brauchbaren Nutzen für den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer.