» Speditionen und Logistik: Bündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand
(Verbandspresse, 13.04.2006 09:40)
(Berlin) - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat heute mit Arbeitgeberverbänden im Speditions-, Transport- und Logistikgewerbe und den zuständigen Bundesministerien ein Bündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung geschlossen. Schwarzarbeit führt dazu, dass reguläre, sozialversicherungspflichtige und tariflich geschützte Arbeitsplätze ins Rutschen geraten und verdrängt werden. Das kann ver.di nicht akzeptieren, sagte der stellvertretende ver.di-Bundesvorsitzende Rolf Büttner. Er betonte, es müsse sich in Deutschland ein Grundverständnis durchsetzen, wonach in der Branche über Qualität, Zuverlässigkeit und Innovation miteinander konkurriert werde und nicht über Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung und Lohndumping.
Bündnispartner seien neben ver.di das Bundesministerium für Finanzen, das Bundesministerium für Verkehr-, Bau und Stadtentwicklung und die drei Arbeitgeberverbände Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V., Bundesverband Möbelspedition (AMÖ) e.V. und Deutscher Speditions- und Logistikverband (DSLV) e.V..
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