Miete zahlen im Alter - nicht mit einem eigenen Haus

Miete zahlen im Alter - nicht mit einem eigenen Haus

Bereits nach 30 Jahren entsprechen die Kosten einer Mietwohnung fast denen eines Neubaus - doch bei Eigenheimbesitzern bleibt im Alter mehr Geld im Portemonnaie.

Mieter von Privatwohnungen müssen für diese rund 25% ihres Haushaltseinkommens ausgeben. Die Kaltmieten liegen derzeit zwar noch unter den Höchstständen von 1993 und 1994, haben jedoch nach Angaben des Immobilienverbandes Deutschland gegenüber 2004 bereits um etwa 0,5 % angezogen. Ein Ende dieser Entwicklung ist bisher nicht absehbar. Fachleute prognostizieren, dass mit jährlich steigenden Mietpreisen um etwa 2% gerechnet werden muss. "Beim späteren Eintritt ins Rentenalter werden anhaltend hohe Mietzahlungen schnell zur finanziellen Belastung. Wer sich aber frühzeitig für ein Eigenheim entscheidet, kann als Ruheständler seinen Lebensabend besser genießen" - so Dipl.-Ing. Hans Peters, Geschäftsführer der Deutschen Poroton. Eine 70 qm-Wohnung kostet in 30 Jahren 177.201 Euro Miete

Laut Immobilienverband Deutschland kostet derzeit eine durchschnittliche 3-Zimmer-Wohnung in mittlerer Lage etwa 364 Euro Kaltmiete. Unterstellt man eine jährliche Mietsteigerung von nur 2%, so ergibt sich nach 30 Jahren eine Gesamtsumme von rund 177.201 Euro. Neu gebaute Stadtwohnungen dieser Größe kosten in dieser Zeitspanne sogar rund 228.317 Euro. Selbst bei einer Miete von 300 Euro kommen in ländlichen Gegenden immer noch satte 146.045 zusammen. Dieses Geld geht komplett in die Hände des Hausbesitzers über und ist damit für die Mietparteien unwiderruflich verloren. Trotz anhaltend hoher Lebenshaltungskosten bilden die meisten Menschen finanzielle Rücklagen. Geht man von einem Sparguthaben von 30.000 Euro aus, dass zu einem Zinssatz von etwa 4% angelegt wird, so kommt nach 30 Jahren ein ansehnlicher Betrag von 97.301,93 Euro zusammen. Der Wert der eigenen Immobilie beträgt nach 30 Jahren rund 533.000 Euro - trotz anfänglicher Mehrkosten Etwas anders verhält es sich beim Eigenheimbau. Der Berechnung soll hier ein Finanzierungsbedarf von 190.000 Euro zugrunde gelegt werden. Wie bei den meisten Krediten, so ist auch hier ein gewisses Eigenkapital notwendig. Bringt der zukünftige Eigenheimbesitzer seine gesparten 30.000 Euro ein, so beträgt die notwendige Kreditsumme 160.000 Euro. Für dieses Darlehn werden 6% Zinsen und 1% Tilgung fällig. Nach 30 Jahren wurden 214.164 Euro an die Bank gezahlt. Als positiver Zusatzeffekt wird die Steuerlast für den Hausbesitzer deutlich geringer, da Rücklagen und Aufwendungen für die Instandhaltung der Wohnimmobilie angerechnet werden.

Auf den ersten Blick ist das Eigenheim mit 214.164 Euro Baukosten dennoch deutlich teurer als die durchschnittlichen Mietausgaben von 177.201 Euro. Selbst bei höheren Beträgen liegt das eigene Haus noch weit über Mietkosten. Dazu kommt das zusätzlich angelegte Sparguthaben des Mieters. Was bei der Berechnung noch nicht berücksichtig wurde, ist die Wertsteigerung der Immobilie. Experten gehen hier von einem Zuwachs von etwa 3,5 % pro Kalenderjahr aus. In Ballungszentren mit einem knappen Wohnungsangebot winken sogar bis zu 4,2% Rendite. So ergibt sich innerhalb der 30 Jahre ein Gesamtwert des Hauses von sage und schreibe 533.290,80 Euro.

Interessant für jung und alt: Mietfrei im eigenen Haus

Das eigene Haus hat vor allem im Alter eine Vielzahl von Vorteilen. An erster Stelle stehen die wegfallenden Mietkosten. So können Ruheständler mit eigenem Haus nach Berechnungen der LBS rund 500 Euro mehr ausgeben als ihre Miete zahlenden Altersgenossen. Außerdem müssen sie weder Preissteigerungen noch Wohnungskündigung befürchten. Die wesentlich großzügigere Raumaufteilung sowie individuelle Gestaltungsmöglichkeiten machen das Eigenheim zum idealen Wohnraum für Familien und garantieren auch im Alter höchsten Wohnkomfort.

Wartungsfreie Baustoffe helfen sparen

Ein Eigenheim lässt sich hervorragend mit einem massiven Wandbaustoff umsetzen. Ein einschaliges Massivhaus aus Poroton-Ziegel genügt höchsten Ansprüchen, denn dieser Baustoff ist extrem belastbar, neigt kaum zu Verformungen und ist wartungsfrei. Wände aus gebranntem Ziegel halten deshalb weit über 30 Jahre. Außerdem werden durch die gute Isolationswirkung Wärmebrücken und schädlicher Schimmelbefall zuverlässig verhindert. Selbstverständlich entsprechen Poroton-Ziegel auch den strengen Anforderungen der Energiesparverordnung (EnEV) und helfen beim Sparen wertvoller Heizenergie.

Bilder: Deutsche Poroton


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