Schneider begrüßt künftige europaweite Ausrichtung des Architekturpreises Putz
Bei der Preisverleihung des 3. Bundesdeutschen Architekturpreises Putz am 25. November 2004 in Berlin gratulierte Dr. Bernhard Schneider, Bun-desgeschäftsführer des Bundes Deutscher Architekten BDA, den Preis-trägern. Zugleich dankte er Jochen Stotmeister, Vorstandsvorsitzender der Sto AG, und Jürgen G. Hilger, Vorsitzender des Deutschen Stuckge-werbebundes, für die Auslobung des Preises.
In seinem Grußwort sprach Schneider die vielfältigen Möglichkeiten des Werkstoffes Putz an. Er hob hervor, dass das Material Putz ein besonders intensives Zusammenwirken von architektonischem Entwurf und hand-werklicher Umsetzung erfordere. Kein Entwurf ohne Kenntnis und Ge-spräch mit dem Handwerk; keine handwerkliche Umsetzung ohne einfüh-lendes Nachvollziehen des architektonischen Entwurfs. Das ist gelebte Baukultur., so Schneider.
Nach einer Würdigung der mit einem Preis ausgezeichneten Werke, be-grüßte Schneider die Absicht, den Putz-Preis künftig europaweit auszu-schreiben. Putz sei ein universeller und weit verbreiteter Werkstoff. Ein entsprechender Preis könne daher, so Schneider, in idealer Weise lokale und nationale Bau- und Städtebautraditionen in einem internationalen Wettbewerb aufnehmen. Damit werde auf besondere Weise zugleich ein schöner Beitrag zur Vielfalt unserer kulturellen Welt sowie zur Bewahrung und Stiftung lokaler Identität geleistet.
Abschließend wies Schneider auf das Berliner Gespräch des BDA unter der Überschrift stil fragen am 11. Dezember 2004 hin
(Ort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstraße 35, 10907 Berlin, Zeit: 10.30 bis 16.00 Uhr)
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