Am 10. „Tag der Architektur“ in Niedersachsen heißt es Raum erleben in 100 Objekten an 53 Orten

Am 10. „Tag der Architektur“ in Niedersachsen heißt es Raum erleben in 100 Objekten an 53 Orten

Hannover: Zum zehnten Mal heißt es „Tag der Architektur“ in Niedersachsen. Am 26. Juni sind in allen Regionen des Landes ausgewählte Einfamilienhäuser, Büro- und Verwaltungsbauten, Schulen, Kindergärten und soziale Einrichtungen, aber auch neue Arbeitsräume, Rathäuser, Grünanlagen und Gärten geöffnet.

Die Architekten, Landschaftsarchitekten und Innenarchitekten stehen vor Ort für Führungen (11, 14, 15 und 17 Uhr) durch ihre Bauwerke und für Detailfragen zur Verfügung. Der „Tag der Architektur“ bietet die Möglichkeit, die ganze Bandbreite an aktueller Architektur zu erfahren. „Raum erleben“ – so das diesjährige Motto zum „Tag der Architektur“ – ist als Aufforderung zu verstehen, sich über eine reine Reflexion hinaustragen zu lassen in die gelebte Architektur. „Ohne die Bewegung gibt es keinen Erlebniswert und somit keine unterschiedlichen Blickwinkel und Eindrücke. Der Tag der Architektur fördert den Dialog über Fragen der Architektur, des Städtebaus und der Gestaltung von Landschaft. Mit ihm wird eine breite öffentliche Diskussion über das Bauen und Planen initiiert. Dieser Dialog und das Urteil der Allgemeinheit ist uns Architekten wichtig“, so Wolfgang Schneider, Präsident der Architektenkammer Niedersachsen.

Das ausführliche Programmheft „Heute geöffnet“ kann kostenlos bei der Architektenkammer Niedersachsen bestellt oder im Internet unter www.aknds.de eingesehen werden.

Eröffnet wird der „Tag der Architektur“ bereits am 22. Juni 2005 mit einem „Architekturquartett“ im Großen Sendesaal des NDR in Hannover. Ministerin Ursula von der Leyen, Journalistin Alida Gundlach, Architekt Stefan Behnisch und der Präsident von Hannover 96 Martin Kind werden unter dem Motto „4 streiten“ über 4 Objekte vom Tag der Architektur diskutieren bzw. streiten. Die Objekte sind die AWD-Arena (Schulitz Architekten), die neue Wohnanlage in Herrenhausen (Kellner Schleich Wunderling Architekten), das Nahversorgungszentrum in Marienwerder (Despang Architekten) – das 2004 mit dem Staatspreis für Architektur ausgezeichnet wurde – und der Umbau des NDR-Sendesaals (bmp architekten). Bevor das Architekturquartett beginnt, können die Besucher den Sendesaal besichtigen, in dem eine Lichtinstallation („estol“) zu sehen sein wird. Für Musik sorgt das „Bolos“ Posaunenquartett. Einlass 19 Uhr, Beginn 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.


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