Aufsperrtechnik

Wie Statistiken belegen, geschieht es häufig und ist ein äußerst ärgerliches, da nervenaufreibendes und kostspieliges Erlebnis: man will "nur mal schnell" die Zeitung aus dem Briefkasten holen, rennt - womöglich noch in Morgenmantel und Hausschuhen - zur Straße und rrrrrrummms: fällt die Haustür ins Schloss. Natürlich ist der Schlüssel im Haus und es stellt sich die Frage, wie kommt man aus der Kälte wieder zurück in die warme Wohnung? Da ist guter Rat teuer - und tatsächlich erweist sich nur allzu häufig die Rechnung des gerufenen Schlüsselnotdienstes als völlig überteuert.

Wie auch immer, man wünscht sich zu einem solchen Zeitpunkt sicherlich nichts sehnlicher, als entsprechendes Türöffnungswerkzeug zur Hand zu haben und mit wenigen Handgriffen die Tür eigenhändig wieder öffnen zu können. In der Tat enthält so ein Werkzeugkoffer allerhand hilfreicher Dinge, wie z. B. Spezialtürschrauben, Türfallenkarten, Knackrohre, Schraubendreher, Sperrhaken, Ein-spann--vorrich-tun-gen etc., die häufig aus äußerst stabilem Spezialstahl hergestellt sind. Sie sind mit besonderen "technischen Raffinessen" ausgestattet, um - selbst unter Zeitdruck - ein verhältnismäßig einfaches Brechen von z. B. Schließzylindern etc. zu ermöglichen.

Aus Sicherheitsgründen ist eine derartige Manipulationstechnik oft ausschließlich für ausgewiesene Schlüsseldienste, Behörden, Feuerwehren oder andere entsprechende Notdienste zu haben, um das Eindringen von unbefugten Personen in die Wohnungen bereits im Vorfeld zu verhindern.
 

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