Die GEW-Sprecherin kritisierte, dass die Länder nach den schlechten PISA-Ergebnissen 2001 zu wenig zur Beseitigung der Ungerechtigkeiten des deutschen Schulsystems getan hätten. Bis heute seien beispielsweise keine flächendeckenden Sprachförderprogramme aufgelegt worden. Die Folge: Die Lesekompetenz der 15-jährigen Schüler habe sich so gut wie nicht verbessert. Auch auf sozial- und sonderpädagogische Unterstützung für die Hauptschulen und Fortbildungsangebote für die Lehrerinnen und Lehrer warten wir bisher vergeblich, betonte Demmer.
Philologenverband stellt sechsjährige Grundschule in Frage / Meidinger: Aus den schlechten PISA-Ergebnissen von Berlin und Brandenburg müssen Konsequenzen gezogen werden
Deutscher Philologenverband e.V. im DBB