Bauen

Beim Bauen steht man oft vor einer großen Aufgabe – grundsätzlich sollte geklärt werden, für wie viele Personen Platz geschaffen werden soll.

Bau eines Hauses - hier ein Einfamilienhaus aus BetonfertigteileIn den meisten Familien sollten genügend Zimmer für 3 Kinder und deren Eltern geschaffen werden. Das Energiekonzept sollte ebenfalls gut durchdacht sein. Am Vorteilhaftesten ist es, beim Bauen das Haus nach Norden hin geschlossen und nach Süden offen zu halten. Zusätzlich sollte man sich darüber Gedanken machen, ob Arbeitsräume zur Verfügung gestellt werden müssen. Wenn beide Elternteile arbeiten, geht es fast nicht ohne. Gerade bei modernen Familien sind beide arbeitstätig und es lohnt sich, diverse Arbeiten von zu Hause aus zu erledigen – gerade im Zeitalter von Internet und Fax. Es stellt sich gleichzeitig die Frage, ob man beim Bauen mehrere Eingänge einkalkulieren möchte. Als Bauherr kann man sich zwar den eigenen Traum erfüllen, muss sich allerdings an gewisse Bauvorschriften halten, beispielsweise die angrenzenden Grundstücke der Nachbarn sowie der naheliegenden Straße und den Abständen dazu. Auch der Garten spielt beim Bauen eine wichtige Rolle: möchte man lieber mehr grün oder bevorzugt man mehr Arbeitsfläche? Glastüren, die Richtung Süden ausgerichtet sind, bringen große Lichtvorteile, während man mit einer breiten Eingangstüre viele Pluspunkte sammeln kann, was den Transport von größeren Gütern betrifft.

Beim Bau des Eigenheims oder beim Renovieren der Wohnung spielen viele unterschiedliche Aspekte eine Rolle. Vor allem aufgrund der steigenden Allergikerzahlen ist es hinsichtlich der Baustoffe umso wichtiger, sich bereits vor Baubeginn umfassend zu informieren. Die Devise lautet: richtig bauen und gesund wohnen. Ein wohngesunder Baustoff unterscheidet sich von einem nicht-wohngesundem Baustoff dadurch, dass er weniger Emissionen hat. Das bedeutet, dass er quasi weniger "riecht" und wirkt sich auch gleichzeitig nicht negativ auf die Gesundheit des Menschen aus. Finanziell unterscheiden sich gesündere Materialien nur gering von den herkömmlichen Baustoffen. Es stellt sich die Frage, wie Bauherren gute von schlechten Baustoffen unterscheiden können. In dieser Hinsicht gelten jene Labels, die dem Verbraucher eine Sicherheit für die Gesundheit nachweisen. Zusätzlich sollte der Verbraucher das gesamte System absichern – dies kann er mit Hilfe des Gesundheitspasses tun. Hier wird vertraglich mit dem Bauunternehmer vereinbart, welche gesundheitlichen Qualitäten gegeben sind.

Somit hat der Bauherr ein "Recht" auf die gesundheitliche Qualität der Wohnräume. Geprüfte und zertifizierte Materialien erfüllen zudem alle gängigen Energiestandards. Langfristig schont dies die Umwelt und nebenbei auch noch den Geldbeutel. Gerade in unserer Zeit kann man diese Art des Bauens als Trend betrachten, da die Menschen immer Wert auf diese "gesunde Art des Bauens" legen.
 

Gesundes Bauen

Ich denke auch, dass gesundes Bauen immer wichtiger wird...welche Label dabei wirklich wichtig sind, weiss man ja aber nie so genau...hab mal ein paar Label gesucht... - Toxproof vom TÜV und auch deren Umweltsiegel (http://www.tuv.com/de/tuev_am_bau_und_immobiliengutachten.html) - Naturplus (http://www.natureplus.org/de/natureplus/) - Eco-Zeichen (http://www.eco-institut.de) - IBR Prüfzeichen fÜr baubiologische Produkte (http://www.baubiologie-ibr.de) (zusammenfassende Auflistung hab ich bei http://www.bauunternehmen-deutschland.com/pag-67-weitere-okologische-und-baubiologische-qualitatszeichen.html gefunden)