Bauhandschuh

Schutzhandschuhe sind in vielen Arbeitsbereichen unbedingt erforderlich. Ganz besonders im Baugewerbe müssen, neben einer besonderen Schutzbekleidung, auch Bauhandschuhe getragen werden. Der Bauhandschuh soll vor der Alkalität, der Feuchtigkeit beim Umgang mit Zement und auch beim Hantieren mit Bitumprodukten, Lösemittel oder Expoxidharzen schützen. Deshalb ist die Schichtdicke, die auf den Produkten in Millimetern angegebenen wird, besonders wichtig. Die Hersteller geeigneter Schutzhandschuhfabrikate informieren auf ihren Produkten umfassend über die Zusammensetzung des Materials, über die Größe der Handschuhe (meistens Gr.6- Gr.10), die Länge der Handschuhe und die Schichtdicke.

Der Bauhandschuh muss hautsympathisch sein und eine sehr gute Passform besitzen. Wichtig ist, dass der Bauhandschuh über innen angeraute Stulpen verfügt, die auch die Unterarme vor aggressiven Substanzen schützen. Das Innenfutter besteht meist aus einem weichen Baumwollgewebe oder einem Trikotstoff.

Einen sehr guten Schutz bietet der Bauhandschuh, der aus nitrilgetränkter Baumwolle angefertigt wurde. Ihn gibt es in unterschiedlichen Größen und verschiedenen Farben. Wichtig ist, den Bauhandschuh zu tragen, bevor Hautschürfungen oder Hautverletzungen aufgetreten sind. Wer erst danach zu einem Bauhandschuh greift, riskiert u. U. das Auftreten von Allergien. Sie können durch die Substanzen des verarbeiteten Materials durchaus Auslöser sein.

Damit Arbeitsunfälle möglichst verhindert werden, müssen der Tätigkeit angepasste Arbeitshandschuhe getragen werden. Die Materialien für Arbeitshandschuhe können auch Naturlatex, Polyeurethan oder Polyamid sein.Wer auf der Baustelle arbeit ist gesetzlich verpflichtet, die optimale Schjutzbekleidung zu tragen und Bauhandschuhe gehören auf jeden Fall, zwingend, dazu.