Baukosten pro qm

Wer einmal vorhat, sich eine eigene Immobilie anzuschaffen, sieht bei den Grundstückspreisen immer nur die Baukosten pro qm.

Welche kosten - Hausbaukosten - fallen eigentlich beim Bau eines Hauses - hier Einfamilienhaus an ?Diese sind relativ leicht zu berechnen, doch sollte der künftige Hausbesitzer vorsichtig sein bei der Berechnung. Falls er innerhalb des Ortes umzieht, können die Baukosten pro qm durchaus schon variieren, doch nicht so deutlich, als wenn er in eine andere Stadt zieht. Die größten Unterschiede kann man feststellen bei einem Kostenvergleich in der gesamten Bundesrepublik. Hier stimmt die Aussage, dass man im Süden der Republik mehr verdient als im hohen Norden, denn die Kosten können durchaus um mehrere Tausend Euro variieren.

Um noch bei den Kostenbeispielen zu bleiben, kann man sich auch bei der Stadtverwaltung nach den Baukosten pro qm erkundigen, denn bereits hier werden die ersten Unterschiede klar. Allein bei einer mittelgroßen Stadt kann man sehen, dass die Quadratmeterpreise in der Stadtmitte, also direkt im Zentrum, bereits höher sind als die Kosten am Stadtrand, obwohl man sich über die Qualität des Wohnens streiten könnte. Wie sieht es da erst in einer Großstadt aus, denn dort sind die Unterschiede noch viel krasser. Nimmt man beispielsweise Hamburg, so liegen die Preise in der großzügig bemessenen Stadtmitte bereits um rund 500,– Euro höher als am Rande, doch es gibt bekanntlich auch Ausnahmen.

Um beim Beispiel Hamburg zu bleiben, liegen die Baupreise im Stadtviertel von St. Pauli bereits weit unter den Preisen im Zentrum, obwohl man St. Pauli eigentlich der Lage wegen noch zur Stadtmitte zählen muss. Aber scheinbar gibt es in jeder Großstadt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Zentrum einer Stadt ein besonderes Viertel, bei dem die Baukosten pro qm gewaltige Unterschiede aufweisen. Doch geht man von der Normalität aus, so zahlt man in den normalen Vororten rund 1.000,– Euro je Quadratmeter weniger als im Zentrum, denn das kann man auch bei den normalen Mietpreisen erkennen.

Diese ganzen bisher genannten Preise sind jedoch Nettopreise, denn der gesamte Preis je m² liegt weit über diesen Preisen. So muss man zu den Baukosten pro qm bereits die Vorkosten wie Architekt, Statiker, Notar und die Stadtverwaltung rechnen, da diese Kosten bereits auftreten und bezahlt werden müssen, bevor der erste Spatenstich überhaupt gemacht worden ist. Danach kommen in eine andere Kostengruppe, die im Endeffekt den Baupreis noch weiter in die Höhe treiben, allein die Erschließungskosten auf den künftigen Hausherrn zu. Wenn man sich diese Aufrechnung ansieht, so muss man auch als künftiger Eigenheimbesitzer zugeben, dass die endgültigen Kosten für jeden Quadratmeter weitaus höher liegen, als diese überall angegeben werden.