Baumaschine gebraucht

Lohnt sich der Kauf einer gebrauchten Baumaschine ?

924 litronic bagger bei der arbeit auf einer baustelle neubau baumarkt hellweg in mechernich kommen tiefbauarbeien aushubarbeiten fundamentbau mit dem bagger.jpgWenn sich eine Person mit einem kleinen Bauunternehmen selbstständig machen möchte, benötigt er als erstes unbedingt mindestens eine Person, die mit in das Unternehmen einsteigt und auch eine Baumaschine bedienen und fahren kann. Wer es noch kleiner haben möchte und nur einen besonderen Hausmeisterservice mit allen anfallenden Arbeiten eröffnen möchte, benötigt auch mindestens eine Baumaschine gebraucht, und zwar einen Rasenmäher, den er von Objekt zu Objekt transportieren kann. Hierfür benötigt er auch noch einen Anhänger, da der Rasenmäher nicht im Straßenverkehr fahren darf. Wer zudem auch noch die äußere Fassende von Häusern reinigen möchte, muss sich im Vorfeld überlegen, ob es sich rentiert, ein Gerüst oder eine Hebebühne zu kaufen oder diese beiden Geräte besser immer nur zu mieten.

Solch eine Überlegung ist eine einfache Rechnerei, denn wenn sich ein Unternehmen eine Baumaschine gebraucht kauft, so kann er die kompletten Anschaffungskosten zwar nur einmal absetzen, aber in jedem Jahr die Abschreibungskosten geltend machen und die Kosten für die jeweilige Reparatur. Sollte sich der Unternehmer dazu entschließen, die jeweilige Maschine doch nur zu mieten, kann er jede einzelne Miete von seinen Einnahmen abziehen. Allerdings sind diese Maschinen auch nur gebraucht, denn durch das ständige Verleihen werden diese Maschinen auch nicht besser und nutzen sich in der Regel genau so ab wie im normalen Einsatz.

Bei einer Baumaschine gebraucht kommt es in jedem Fall auf die zurückgelegten Betriebsstunden an, denn daran kann der Unternehmer sehen, wie lange diese Maschine bereits im Einsatz ist, und für jede Maschine bedeutet ein Einsatz auch immer die gleiche Belastung, denn die jeweilige Maschine kann immer nur die gleichen Arbeiten verrichten. Etwas anders ist es bei den sogenannten kombinierten Maschinen wie beispielsweise bei einem Baggerlader. Bei solchen Geräten zählen nicht nur die Betriebsstunden, sondern kommen bei dieser Maschinengattung auch noch die absolvierten Kilometer hinzu.

Ein klein wenig anders sieht es bei einem Unternehmer aus, der sich beispielsweise für den Anfang nur einen Lkw anschaffen möchte, um sich im Laufe der Zeit eine Spedition bzw. ein Transportunternehmen aufzubauen. Doch dies ist keine Baumaschine im eigentlichen Sinn. Es kann sich aber auch jemand selbstständig machen, der sich einen Radlader als Baumaschine gebraucht zulegt. Hier kann der Jungunternehmer einmal seinen Radlader als Mietgerät einsetzen und diesen nur vermieten, oder aber er macht sich als Subunternehmer einer Baufirma selbstständig, die dadurch unterm Strich auch noch Kosten einsparen kann und dem Unternehmer ständig Aufträge zusichern kann, denn als Subunternehmer ist man für die Hauptfirma ständig unterwegs.