Was noch vor wenigen Jahrzehnten lediglich der Haltbarmachung von Lebensmitteln diente, ist heute zum kulinarischen Vergnügen geworden. Geräucherte Fleisch- und Fischwaren erfreuen sich nicht nur einer längeren Haltbarkeit, sondern auch eines exquisiten Geschmackes. Vor allem unter Anglern ist das Räuchern des frischen Fanges sehr beliebt und der Geschmack einer frisch geräucherten Forelle ist mit Sicherheit unvergesslich.
Um selbst räuchern zu können, benötigt man einen Räucherofen. Hier wird mit Hilfe eines schwach verglimmenden Feuers und besonders aromatischen Hölzern eine Menge Rauch hergestellt. Die darin hängenden Fleisch- oder Fischstücke werden vom feinen Aroma des Rauches durchzogen und nehmen eine goldene Farbe an.
Räucheröfen sind in allen erdenklichen Größen fertig zu beziehen. Wenn man jedoch einen festen Räucherofen zum Beispiel im eigenen Garten haben möchte kann sich ein Selbstbau lohnen. Mit geschickten Händen ist das kein Problem. Wichtig ist, dass man nach einem Bauplan arbeitet, denn schließlich soll der Ofen nicht nur schön aussehen, sondern später auch perfekt funktionieren.
Fertige Baupläne mit genauen Anleitungen und Materiallisten gibt es im Internet. Sie sind einfach nachzuvollziehen. Man sollte darauf achten, eine stabile Fundamentplatte für den Ofen zu errichten. Die Hitzeeinwirkung könnte sonst zu einem schnellen Verziehen der Ofengrundform führen und letztlich zu Rissen im Mauerwerk.


