BAUSTERT

Als Bustatt wird Baustert im Jahre 893 zum ersten Mal erwähnt. Der Ort gehörte vom späten Mittelalter an teils zur Herrschaft Neuerburg, teil zur Herrschaft Bettingen, und wurde 1794 Sitz einer Mairie, 1815 erhielt er eine Bürgermeisterei, die 1824 nach Oberweis verlegt wurde und sich 1856 auf 27 Gemeinden erweiterte. Baustert gehört seit 1970 der Verbandsgemeinde Bitburg-Land an. Sehenswert sind der "Place de Charmé", der Freundschaftsplatz, der wegen der Partnerschaft mit der südfranzösischen Gemeinde Charmé angelegt wurde, die Katholische Pfarrkirche St. Maximin mit ihrem Turm aus dem Jahr 1798, die 1760 errichtete Gnadenkapelle im Ortsteil Bergausen sowie der Dorfplatz. In dem 521 Einwohner zählenden Ort mit einer Fläche von etwa 4,5 Quadratkilometern gibt es außerdem einen Golfplatz, einen Fußballplatz sowie gut ausgebaute Reit- und Radwanderwege.