Bayern beim Trinkwasserschutz vorne dran

Bayern beim Trinkwasserschutz vorne dran
Trinkwasserschutz in Bayern erfolgreich / Schutzgebietsfläche nicht alleiniges Qualitätskriterium

(München) Bayern hat 3,5 Prozent der Landesfläche als Wasserschutzgebiete ausgewiesen. Die Fläche soll in den nächsten Jahren auf 5 Prozent der Landesfläche erweitert werden. Bayern Umweltminister Werner Schnappauf nannte die Forderung der bayerischen SPD unsinnig: "Die Qualität des Trinkwassers ist ausschlaggebend und nicht die Fläche des Wasserschutzgebietes." Bayern setzt auf überschaubare und auch kontrollierbare Wasserschutzgebiete.
Nach den Worten Schnappaufs hat Bayern bei der Trinkwasserqualität Vorsprung. So können rund zwei Drittel des Trinkwassers ohne jegliche Aufbereitung - naturrein und quellfrisch - direkt an die Verbraucher abgegeben werden. Grundlage dafür ist ein seit Jahrzehnten erfolgreich betriebener flächendenckender Grundwasserschutz. Zusätzlich sichern rund 3400 Wasserschutzgebiete vorsorglich den Nahbereich der Brunnen und Quellen. Dabei arbeiten Wasserversorgungsunternehmen, Wasserwirtschaftsämter und staatliche Gesundheitsämter eng zusammen. Darüber hinaus gibt es in vielen Fällen eine Zusammenarbeit der Wasserversorgungsunternehmen mit der Landwirtschaft, um den Schutz des Trinkwassers als Lebensmittel Nummer 1 weiter zu verbessern. Schnappauf: "Der Erfolg gibt uns recht."

Weitere Informationen: http://www.wasser.bayern.de