Beton wie Sandstein

Beton wie Sandstein

Magdeburg, 14.05.04

Die Ursprünge der St. Petri Kirche in Magdeburg reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Sandsteine und heller Mörtel prägen heute das alte Bauwerk. Daneben wurde 2004 ein neues modernes Gemeindehaus eingeweiht. Der Entwurf der Architekten Trompeter + Münster, Magdeburg, und Pahl + Mersch, Dresden, stellt durch Material und Gebäudestruktur eine Verwandtschaft beider Bauten her.Zusammen mit dem noch anstehenden Neubau eines kleinen Prämonstratenserklosters (Prediger- und Seelsorgerorden) entsteht am Elbufer ein geistliches Zentrum der Christen in Magdeburg.
Beton mit Sandstein-Oberflächen Betonfertigteilrahmen mit Sandsteincharakter und Sandsteinmauern prägen das neue Gemeindehaus. Die edle Gestaltung der konstruktiven Bauteile basiert auf Optacolor, einem speziellen Zement von Lafarge. Die Oberflächen der komplexen, thermisch getrennten Fertigteile sind rundum abgesäuert. Dadurch treten die gelb-braunen Sande der Gesteinskörnungen zu Tage. Zusammen mit dem sehr hellen Spezialzement Optacolor und einem Hauch gelber Farbpigmente entsteht eine Oberfläche, die dem Sandstein optisch ähnelt und in der Qualität nicht nachsteht.
Karl-Ernst Both vom Fertigteilwerk Biber-Beton, Karsdorf, hebt beim eingesetzten Spezialzement Optacolor nicht nur die helle Grundtönung des Materials hervor. Both: „Für die anspruchsvollen Oberflächen war es wichtig, dass der mit Optacolor gebundene Beton eine absolut gleichmäßige Verteilung der Gesteinskörnungen gewährleistet.“ Der leicht zu verdichtende, fließfähige Beton sichert daneben ein Minimum an Poren. Das ist die Basis für die edlen, naturgetreuen sandsteinartigen Oberflächen.