Brandschutz ist ein wichtiges Thema, egal ob im Eigenheim oder in der Mietwohnung.
Oftmals bemerkt man einen Schwelbrand oder einen entstehenden Brand nicht, weil man sich in einem anderen Zimmer aufhält, die Tür geschlossen ist oder man sich im Garten befindet.
Mit Rauchmeldern hat man eine zuverlässige Warnstation, die mit einem schrillen Ton auf Rauchentwicklung hinweist. In sechs deutschen Bundesländern ist es seit 2004 bereits Pflicht, Wohnungen mit Rauchmeldern auszustatten. Diese sind Hamburg, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern. Hier besteht bei Neubauten eine Installationspflicht und eine Nachrüstpflicht für bestehende Gebäude bis spätestens 2010.
Mit sogenannten intelligenten Rauchmeldern hat man eine Präventivmaßnahme, die durchdacht und sicher ist.
Zuerst wurde eine Schwachstelle verbessert, die schon viele Haushalte daran gehindert hat, bei Feuer die Feuerwehr rechtzeitig zu rufen oder das Feuer eventuell auch selbst zu löschen – die Batterien im Rauchmelder. Zu oft werden diese Batterien bei einem Notfall mit dem Vorhaben entnommen, sie aber bald wieder zu ersetzen. Doch das wird dann oft vergessen und so ist der Rauchmelder unbrauchbar. Um das zu umgehen, wurde für einige Rauchmelder ein eigenes Batterienformat entwickelt, welches nur in den dazugehörigen Rauchmeldern funktioniert. So wird eine Entnahme zu anderen Zwecken unterbunden. Diese Batterien haben außerdem eine Lebensdauer von bis zu 10 Jahren.
Ein weiteres Feature ist die Vernetzung der einzelnen Rauchmelder im Haus via Funk.
Bei Auslösen des Alarms in einem Raum werden über Funk alle Rauchmelder in Reichweite ausgelöst. So wird man gewarnt, auch wenn man weit weg vom Brandherd ist oder durch Lärm, z.B. beim Staubsaugen den Alarm überhören würde.


