Breiter Konsens zur weiteren Förderung der Solarenergie

Breiter Konsens zur weiteren Förderung der Solarenergie

Ministerpräsidenten Platzeck, Althaus und Koch bekennen sich zur Solarförderung

Gleich drei Ministerpräsidenten haben sich am heutigen Freitag zur Förderung der Solarenergie bekannt. Matthias Platzeck, Ministerpräsident von Brandenburg, der thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus sowie Hessens Regierungschef Roland Koch haben bei Einweihungen von Solarkraftwerken und neuen Produktionsstätten in ihren jeweiligen Bundesländern die hohe Bedeutung der Solarenergie für den Wirtschaftsstandort Deutschland unterstrichen. Dieter Althaus betonte die Bedeutung von Solarunternehmen für sein Bundesland: „Thüringen setzt gezielt auf die Ansiedlung von Solarunternehmen. Damit investieren wir schon heute in die Zukunft und das wird sich mit Sicherheit bald auszahlen. Durch die stetig steigende Zahl von Solarproduzenten hat Thüringen gute Aussichten, zu einem europaweit anerkannten Standort dieser Branche zu werden“.

Ähnlich äußerte sich Roland Koch: "Das Potenzial für Photovoltaik ist auch in unseren mitteleuropäischen Regionen hervorragend. Deswegen hat der Gesetzgeber mit dem EEG finanzielle Rahmenbedingungen geschaffen, die zu höheren Absatzzahlen führen sollen und damit weitere Investitionen in Forschung und Entwicklung in diesem Bereich ermöglichen. Niemand wünscht sich ein Ende dieser Gesetzesinitiative".

UVS-Geschäftsführer Carsten Körnig begrüßt das Engagement der Ministerpräsidenten für die Solarenergie: „Wenn Deutschland jetzt seine Spitzenstellung in der Solarindustrie verteidigt, haben wir gute Chancen, in Zukunft noch verstärkt die Früchte einer vorausschauenden Solarpolitik zu ernten. Der parteiübergreifende Konsens zur Förderung der Solarenergie ist einer der wichtigsten Standortfaktoren für die junge Zukunftsbranche. Dies ist das Sprungbrett in den riesigen Exportmarkt Solarenergie.“ Seit der Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im Jahr 1998 hat die deutsche Solarbranche nach Angaben der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. die Anzahl ihrer Arbeitsplätze mehr als verfünffacht. Insbesondere im Handwerk und Mittelstand werden Solarunternehmen bis Ende 2005 30.000 Arbeitsplätze bieten. Allein im Jahr 2004 und 2005 werden 7.000 neue Stellen hinzugekommen sein. Bis zum Jahr 2010 wird sich die Anzahl der Beschäftigten innerhalb der deutschen Solarbranche nach Einschätzung der Verbände auf rund 60.000 verdoppeln. BSi und UVS vertreten gemeinsam die Interessen von über 600 Solarunternehmen.