China ist starker Absatzmarkt für Bau- und Baustoffmaschinenhersteller

China ist starker Absatzmarkt für Bau- und Baustoffmaschinenhersteller
Bis August 2006 haben die deutschen Hersteller Bau- und Baustoffmaschinen im Wert von rund 262 Mio. Euro nach China geliefert. Das entspricht einem Zuwachs um 57,5 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum zuvor. Damit läuft das China-Geschäft nach einem signifikanten Umsatzrückgang in 2005 wieder in erfreulichen Bahnen, sagte Dr. Christof Kemmann, Vorsitzender des VDMA Fachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen anlässlich der Hauptpressekonferenz auf der Branchenmesse bauma China am gestrigen Dienstag in Shanghai.Die Gesamteinfuhren von Bau- und Baustoffmaschinen in die Volksrepublik China stiegen wieder, sehr zur Freude der deutschen Unternehmen, betonte Kemmann. China ist für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau der wichtigste Absatzmarkt in der Wachstumsregion Asien-Pazifik. Im Bereich der Bau- und Baustoffmaschinen ist Deutschland mittlerweile der drittwichtigste Maschinenlieferant für die VR China, nach Japan und Korea, aber vor den USA. Zunehmend entwickele sich China für die deutschen Hersteller aber auch zum Produktionsstandort. 50 der 300 im VDMA-Fachverband Bau- und Baustoffmaschinen organisierten Unternehmen seien mittlerweile mit Repräsentanzen, Tochtergesellschaften, Joint-Ventures oder andere Kooperationen in China tätig. Tendenz steigend, sagte Kemmann. Einige produzierten mittlerweile vor Ort. Die erfolgreichen Geschäftsentwicklungen der letzten Jahre könnten aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der chinesische Markt unterschiedliche Schwierigkeiten bereithalte. Die Hersteller leiden unter Produkt- und Markenpiraterie. Von den 3000 im VDMA organisierten Unternehmen gäbe mittlerweile jedes zweite an, von Produktfälschungen betroffen zu sein, sagte Kemmann.

Pressemitteilung VDMA