Dachrinnen

Gebäudedächer trotzen den unterschiedlichsten Witterungsverhältnissen. All jene Wetterlagen, die ein hohes Mass an Feuchtigkeit produzieren, vor allem Regen und abtauender Schnee, führen dazu, dass ein Gebäudedach Wassermassen ableiten muss. Dachrinnen als unterer Abschluss geneigter Dächer dienen der Lenkung und Ableitung dieser Wassermassen. Sie vermeiden unkontrollierte "Wasserfälle" an den Häuserwänden und tragen dazu bei, dass der Boden vor den Aussenwänden nicht bei jedem Regen durchnässt wird. Dort entstehende Wasserlachen können mit der Zeit zu feuchten Wänden führen (Gefahr des gesundheitsschädlichen Schimmelbefalls).
Die durch die Dachrinnen gelenkten Wassermassen werden vom Haus weggeführt oder in Regentonnen gesammelt. Um den Ablauf sicherzustellen ist es notwendig, die Dachrinnen und die damit verbundenen Fallrohre vor Verstopfung zu bewahren. Bei Gebäuden in der Nähe von Laubbäumen ist es ratsam, die Dachrinnen mit Gittern zu versehen, um im regenreichen Herbst zu vermeiden, dass die Rinnen durch Laub zugesetzt werden.