Einen Grundriss kann man natürlich von allen Dingen erstellen, hier geht es selbstverständlich um den Grundriss eines Hauses bzw. Grundstückes.
Aufbauend auf der Grundlage eines Grundrisses wird ein Bauträger oder auch Architekt bzw. Bauingenieur eine Skizze anfertigen können wonach ein Haus gebaut werden kann oder ein Grundstück bebaut werden darf. Bei Grundstücken gibt es immer Bebauungspläne, diese werden in den Grundriss des Grundstückes eingeplant. Hiernach wird auch die Fläche berechnet die eigentlich bebaut werden kann.
Bei einem Grundriss eines Hauses erkennt man neben den verschiedenen Wohnebenen auch die Wanddicke (wie dick die Wände also einmal werden sollen), die tragenden Wänden sind zu erkennen, sowie Türen mit deren Einlässen und Fenster inkl. Der Breiten der Fenster.
Optimal wäre natürlich wenn man diesen Grundriss als Programm als 3D Ansicht ansehen kann, viele Bauplaner verfügen bereits über solche PC-Programme, der Kunde soll so die Möglichkeit erhalten sich auch ohne Musterhausbesichtigung ein Bild vom Traumhaus zu machen, sicher keine schlechte Idee – dennoch ist eine Besichtigung in natura immer noch besser. Zukünftige Bauherren die aber wenig Zeit verfügen bevorzugen allerdings diese Variante.
Ein Grundriss vom eigenen Haus sollte auch immer den eigenen Unterlagen vorliegen. Immer mal wieder braucht man den Grundriss – sei es wenn Umbauten durchgeführt werden sollen oder einfache statische Berechnungen (für was auch immer), es ist immer besser wenn die Unterlagen vollständig sind. Auch für einen ev. späteren Käufer ist es sehr wichtig einen Bauplan, bzw. Grundriss zur Verfügung gestellt zu bekommen, denn hiermit lassen sich Umbaumaßnahmen im Vorfeld besser planen. Die Kalkulation des Käufers kann also deutlich vereinfacht werden und auch ein Verkauf geht mit einem Grundriss sehr viel schneller über die Bühne. Sollte dieser nämlich nicht (oder nicht mehr) vorliegen, muss ggf. ein Architekt eingeschaltet werden der einen neuen Grundriss erstellen muss. Die Kosten dafür sind nicht gering, zudem dauert dies wieder eine ganze Weile bis der Architekt das Haus komplett vermessen und aufgezeichnet hat. Ist er nicht selbst technischer Zeichner muss er das vermessene erst an einen weiterleiten.
All das kostet Zeit und ggf. auch Zinsen (Gesetz dem Fall, man muss das Haus/die Wohnung sehr dringend verkaufen).
Für aufgeregte Bauherren, die das erste Mal bauen ist es sicher auch schön wenn sie den Grundriss in Händen halten können um schon einmal das Leben im neuen Domizil planen zu können.
Auch bei Mietwohnungen ist es oft möglich vom Eigentümer einen Grundriss vom Objekt zu erhalten – es kommt ja nicht selten vor, dass man heute eine Wohnung anmietet und erst in ein paar Monaten einziehen möchte – die Planung für die neue Wohnung kann anhand eines Grundrisses durchaus während der Übergangszeit vollzogen werden.