Es gibt vielerlei Handwerker die man sich als Unterstützung ins Haus holen kann, so gibt es den Maler- und Lackieren, den Gas- und Wasserinstallateur, den Heizungsbauer oder auch den Schreiner. Für die ganz edle Variante steht natürlich auch der Kaminbauer zur Verfügung. All diesen und anderen Handwerksberufen ist eines gemeinsam. Alle Handwerker arbeiten (wie es der Name schon sagt) mit den Händen, sie erschaffen die verschiedensten Dinge, sie sind eigentlich kleine Künstler – denn sie versuchen immer einen Raum entweder schöner oder funktioneller zu machen, praktischer einzurichten bzw. passgenaue Schränke zu produzieren.
Leider sind Handwerksberufe ziemlich schlecht bezahlt, das liegt zum einen an der Mentalität immer mehr sparen zu wollen (klar, viele müssen heute sparen – aber Arbeitskraft sollte auch wie Arbeitskraft bezahlt werden) und durch Auktionen die man beispielsweise auf der Plattform „Myhammer“ (nur als Beispiel genannt) einstellen kann immer niedrigere Preise zu produzieren; ist es dem Unternehmer kaum noch möglich ordentlich zu kalkulieren. Hinzu kommt die schlechte Zahlungsmoral der Kunden, die alles andere als verständlich ist, denn die Arbeit wurde in den meisten Fällen mit bestem Wissen und handwerklichen Können durchgeführt. Die Arbeit wurde schnell und direkt nach Auftragsbestätigung abgeliefert – der Kunde freut sich darüber und zahlt dennoch nicht, Zahlungsausstände die bis zu einem Jahr alt sind, sind nicht selten und auch die Gerichte werden immer öfter bedient wenn es darum geht säumige Kunden zu einer Zahlung zu zwingen.
Handwerker haben eine mindestens 3-jährige Ausbildung genossen – besonders gute Auszubildende können bis zu einem Jahr ihrer Ausbildungszeit verkürzen, Voraussetzung hierfür sind herausragende Leistungen im Betrieb und in der Schule. Aber ganz egal in welcher Zeit die Auszubildenden fertig werden, hiernach beherrschen sie ihr Fach aus dem „FF“ und können als Junggesellen im Berufsleben voll durchstarten. Nach weiteren 4 Jahren Berufszeit ist es allen Handwerkern möglich einen Meistertitel schulisch zu erwerben, dies kostet die Arbeitnehmer natürlich zum Einen Zeit und zum anderen Geld, aber am Ende der Meisterschule und nach bestehen der Prüfungsinhalte können sie sich Meiste nennen und sogar ein eigenes Geschäft eröffnen. Nicht selten treten die Söhne in die Fußstapfen ihrer Väter und führen als Jungmeister seit langem bestehende Geschäfte und natürlich auch Geschäftsideen weiter. Gerade diese Jungmeister können wunderbar vom Kundentool den der Vater aufgebaut hat, profitieren. Jetzt liegt es nur noch in ihnen den Betrieb zu weitere Erfolgen zu führen, sprich qualitativ hochwertig zu arbeiten. Bewährt sich die Qualität, dann bleiben auch die Kunden und empfehlen einen zudem weiter.


