Mauer trocken legen

Ich möchte meine Mauer trockenlegen, dazu brauche ich mal Hilfe in der Theorie, wollte mich hier an euch wenden, liebe Bauexperten. Funktioniert Elektroosmose bei der Trockenlegung? Gibt es irgendwo vielleicht zuverlässige Angaben zur Auswertung von Trockenlegung mittels Elektroosmose? Gibt es zuverlässige Anbieter dafür? Ich bräuchte dazu dringend mal Hilfe. Vielen Dank.

Kommentare zu diesem Beitrag

  1. Gast
    Mi, 2010-03-24 10:03
    Bei diesen Geräten auf Funkbasis fehlt jegliche wissenschaftliche Anerkennung seit vielen Jahren. Fachleute, Wissenschaftler,Konsumentenschutz und andere Organisationen raten deshalb dringend vom Kauf dieser Geräte zur Trockenlegung feuchter Gebäude ab, da bisher keinerlei wissenschaftliche Nachweise der Funktion erbracht wurden und der Aspekt der schädigenden Wirkung von permanenter Funkstrahlungsbelastungen keinerlei Prüfung unterzogen wurde.Auch wenn Ihnen offeriert wird, das es sich bei diesen Geräten um ein Elektroosmoseverfahren handelt ist dies nicht wahr. Diese arbeiten mit Elektroden und einer unschädlichen minimalen Gleichspannung im eingebauten Zustand in den Mauern des Gebäudes. Dies sicher aus dem einfachen Grund, da die Elektroosmose altbewährt,genormt und wissenschaftlich abgehandelt ist und man somit die Verkaufszahlen steigern kann. Zwar kommt Ihnen als Kunde dieses Gerät sehr preiswert vor, es fallen keine Bauarbeiten an aber ob Ihnen Ihre Gesundheit im Endeffekt nach Jahren der Funkbelastung in Ihrem Haus egal sein wird, sollte auch von Ihnen richtig durchdacht werden. Gesundheitliche Schäden lassen sich nicht reparieren...... Gerade dies wird mit Hochglanzprospekten, Geld-Zurück-Garantien,Schönrederei und einem Trust von Verkaufsberatern bei der Werbung umgangen, jedoch die Erkentniss einer gestörten Gesundheit durch permanente Funkbelastung wird sich erst im Laufe der Zeit an IHREM Körper zeigen. Entsprechende Nachweise von permanenter Mobilfunkbelastung zeigen jetzt schon negative Auswirkungen auf den menschlichen Organismus, so das diese angebotenen Geräte endlich einmal von Behörden geprüft werden sollten.
  2. Gast
    Di, 2010-06-22 18:40
    Also, ich habe mir (leider) so ein Wunderkästchen vor 3 Jahren zugelegt. Bei der Kontrollmessung hats natürlich fabelhafte Werte (ausser beim Keller) gegeben. Wenn man aber mit einen induktiven Feuchtemessgerät misst (auch unmittelbar in der Nähe so einer Messbohrung von den Typen), ist noch immer naß. bzw. wenn man ein Kasterl wegschiebt, muffelt es, "Gefühlsmässig bringts gar nix.
  3. Gast
    Mi, 2010-06-30 21:25
    Darum sind all diese wunderbaren erfundenen funkenden und strahlenden Geräte ohne den jedoch notwendigen Elektrodeneinbau im Mauerwerk auch in der bekannten Bestandssanierungsnorm ÖNORM B3355 1-3 im Teil 2 ausgeschlossen, da der wissenschaftliche Nachweis dafür bisher nicht erbracht wurde und der Name Wunderkästl oder Zauberkasten sicher auch damit zusammenhängt.... Im übrigen sollte man sich mal in dieser Norm informieren, da es in Deutschland keine gibt.Weiterhin kann man hier alles erfinden und verkaufen, solange es die entsprechenden Abnehmer gibt. Allein dies, sowie das "Totschweigen dieser Norm" durch Fachleute der Branche würde mich als Kunde schon sehr nachdenklich stimmen...:-)
  4. Gast
    Do, 2010-03-11 10:18
    Was ist eine aktive Elektroosmose ?! Wieder ein schriftlicher Beweis dafür, das von einigen Leuten nur Unsinn zur "aktiven Elektroosmose mit Elektroden" verbreitet wird, warum auch immer...Diese hat nichts mit den Funkgeräten zu tun, ist genormt und auch in Deutschland wissenschaftlich bewiesen. Prinzipiell ist eine Entfeuchtung und Entsalzung von feuchten Bauteilen möglich Quelle: Elektrische Verfahren zur Entsalzung und Entfeuchtung von Mauerwerken (Dipl.-Chem.A.Dettmann) http://www.dahlberg-institut.de/oldpage/#Elektro
  5. Gast
    Mi, 2008-08-06 12:36
    Entsalzung wäre eine Möglichkeit, Trockenlegung nicht, oder? Eine Mauerwerkstrockung bei einem Sättigungsgrad von über 40% ist nahezu unmöglich. Es ist einfach nur zu feucht um eine drahtgebundene Elektroosmose durchzuführen. Eine drahtlose Elektroosmose könnte ich auch sofort vergessen, das funktioniert nicht. Da ist Trockenbeten schon eine viel bessere Alternative. Nur dazu könne man mir im Moment raten. Echt keine andere Möglichkeit? Es hilft wohl auch nicht eine Christophorusplakette an die feuchte Wand zu hängen. Es gibt so einige Isoteriker. AM geilsten sind sowieso die Glaubenstrockner. Die glauben einfach nur dran, dass die Wand trocknet und warten ab, ob der Herr ihnen gnädig ist. Meistens ist ers nicht. Naj, Exoten eben, ne? Was haltet ihr von den Isoterischen Raumentfeuchtern? Ich meine der Grund für die Feuchtigkeit bei mir ist die Verbindungstür zwischen Haus und Garage. Bei jedem Öffnen findet ein Gasaustausch statt zwischen der warmen und feuchten Zimmerluft und der kalten Garagenluft, das kann zu Feuchtigkeit führen. Ich versuche mal die Garage besser zu durchluften und übreprüfe mal die Dichte der Tür. Denkt Ihr damit hätte ich dann die Ursache bestimmt? Versuchs doch mal mit ner Wärmepumpe in der Garage, die Feuchtigkeit setzt sich dann nicht so ab, sondern ist in der Luft selbst. Du solltest die Garage nur sehr gut abdichten, also eine komplette Dämmung von innen. Das Problem ist, dass wenn du eine Garage so gut, wie mans immer machen kann, dämmst, wird’s da trotzdem reinziehn, sagte mein Freund. Hat er recht? Es ist feuct. Ich wollte das mit der Wärmepumpe bei mir lösen. Da die Garage sowieso irgendwo Zug haben wird, würde ich ab besten radikal in die andere Richtung gehen, als wie mir geraten, die Luft warm zu machen. Nämlich die Garage ganz bewusst kalt werden. Dann sollte man nur die Wärmepumpe irgendwie sehr gut dämmen. Zum Beispiel einen wärmeisolierenden Kasten dadrum bauen. Ist das so machbar? Ich habe eine interessante Idee, Garage kalt lassen und für Zug sorgen. An sich eine sehr gute Überlegung mit dem bewussten kalt werden lassen der Garage. Es ist ja ganz klar, wenn die Tür geöffnet wird gelangt warme Luft in die Garage, keine Frage. Es reicht aber nicht einfach die Garage kalt zu lassen und einen Kasten um die Wärmepumpe zu bauen. Man muss sogar noch für etwas ständigen Durchzug in der Garage sorgen. Wer hat sowas auch mal gemacht? Ich habe einen Tipp bekommen für eine trockene Garage. Wenn in der Garage ein Auto geparkt wird, dass auch bei jedem Wetter gefahren wird, sollte man auch einen Luftentfeuchter in die Garage stellen oder die Garage sehr stark lüften. Die Feuchtigkeit von dem Auto gelangt nämlich in die Garagenluft und dann hast du den Salat. Hat einer da Erfahrungen? Ich habe einen Wagen in der Garage, manchmal ist der nass. Vom Regen hast du diese Feuchtigkeit und das kann auch noch zu Rost am Wagen und anderen metallischen Gegenständen in der Garage führen. Wenn im Winter noch Streusalz dazu kommt, dann wird das noch schlimmer. Und ein Autoliebhaber will Rost auf keinen Fall an seinem Schätzchen sehen, ich denke da stimmt mir jeder zu. Wie löst ihr das Problem? Bei Leuten, wie bei mir gibt es kein Problem mit feuchter Luft in der Garage. IN der Garage meines Ferienhauses habe ich einen 92er Alfa Spider stehn. Das Baby hat nur jungfräuliche 37000 weg und wird nur bei schönem Wetter spazieren gefahren. Das ist für mich eben nur eine Schönwetter-Karre. Seit Mai 99 hat der nur 8 mal regen gesehn, davon 6 mal nur Nieselregen. Also keine Feuchtigkeit in der Garage vom Auto. Also keine Luftentfeuchter nötig, oder?
  6. Gast
    Mo, 2009-11-16 19:17
    ist ein seit vielen Jahren genormtes und zugelassenes System der ÖNORM B 3355-2 mit einzubauenden Elektroden und einer Gleichspannung bis 15 Volt.Die Norm wurde im Jahre 2006 aktualisiert und auf den neuesten wissenschaftlichen Stand gebracht.Dieser Teil 2 beschreibt darin genau das Verfahren der aktiven Elektroosmose mit einzubauenden durchgängigen Elektroden.Dazu werden heute meist korrosionsgeschützte leitfähige Kunststoffelektroden verwendet um die Langzeitfunktion zu gewährleisten.Bereits im Jahre 1976 wurde durch die BAM (Bundesanstalt für Materialforschung) ein System FEO-B getestet, welches im Jahre 1978 dann die Erkenntnis von durchschnittlich 95Prozent Entfeuchtung innerhalb von 4 Monaten erbrachte.Das Prüfzeugnis BAM Nr.2/18776/1 vom 16.6.1978 Die über die Jahre weiter entwickelten Elektroden und Steuerungsgeräte gewährleisten nun eine perfekte Lösung zur schnellen und umweltfreundlichen Mauertrockenlegung. Weitere Informationen finden Sie unter www.elkinet.eu
  7. Gast
    Mo, 2010-01-04 09:00
    sollte man sich nach dem lesen dieses Berichtes sehr wohl mehrfach überlegen... http://www.baufachinformation.de/aufsatz.jsp?ul=2008049014622
  8. Gast
    Mo, 2010-01-04 09:11
    Dieses Referat unter baufachinformationen sagt einiges aus: Im Rahmen des Forschungsprojektes "Hydrophobierende und/oder porenverschließende Injektionsmittel" wurden die Wirksamkeit und die Anwendungsgrenzen von Injektionsmitteln zur nachträglichen Horizontalabdichtung von Mauerwerk unter besonderer Berücksichtigung der Einbringungsart untersucht. Obwohl Injektionsmittel zur nachträglichen Horizontalabdichtung bereits seit Jahrzehnten eingesetzt werden, zeigt die praktische Erfahrung immer wieder, dass die geforderten Ziele nicht erreicht werden. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit wurde bestätigt, dass in ca. 60 % der gewerblichen Anwendungsfälle die geforderten Wirksamkeitskriterien nach ÖNORM B 3355-1 nicht eingehalten wurden und dass durch die private Anwendung (lnjektionsflaschen) sich dieser Wert noch erheblich erhöht. Diese Tatsache hat sich durch die Forschungsergebnisse im ersten Projektjahr 2005/06 und in einer Vielzahl von Gutachten bestätigt, sodass im Endeffekt von derzeit ca. 80 % Fehlschlägen bei Injektionsverfahren zur nachträglichen Horizontalabdichtung von Mauerwerk gesprochen werden kann. Im derzeit laufenden zweiten Forschungsprojektjahr werden weitere Untersuchungen am Ziegelmauerwerk im Labor und an Objekten durchgeführt, um in Zukunft die derzeit vorhandenen Fehlschläge zu reduzieren.
  9. Gast
    Mo, 2010-01-04 17:06
    Kein Wunder.Wer verwendet denn heute noch solche mittelalterliche Verfahren...? Der ist wohl selber Schuld oder lebt noch in der Höhle...Ich kenne da auch noch eins was immer so angepriesen wird...Wände mit Teer und Folien verkleistern und bekleben, damit die Feuchte sich dahinter besonders hält und die Mauern verotten lässt,die Feuchte noch höher steigt weil die natürliche Abtrocknung eingeschränkt ist...
  10. Gast
    Di, 2010-01-05 16:14
    erstens läufts statt in die Mauer meist hinten wieder raus.... Zweitens hab ich mir echt die Mauern damit versaut,so das mir zum Schluß nur noch die Säge übrig blieb weil die Elektroosmose durch die halbverschlossenen Kapillaren ...Und drei Jahre Ärger hät ich mir sparen können, hät ich damals gleich auf den Anbieter der Elektroosmose gehört.Dem Nachbar sein Haus war schnell trocken damit.War zwar auch mit paar Bauarbeiten(Elektroden einbauen) verbunden aber in zwei Tagen war der fertig.Als ich wieder anfing saß der schon im trocknen...Aus Schaden wird man klug.Naja gottseidank saniert man nur einmal,zumindest sollte es so sein...Also informiert Euch erst richtig.
  11. Gast
    Mi, 2010-01-06 11:42
    die immer behaupten ...die Elektroosmose... wäre für Sie erfunden worden....(Zwecks besserer Vermarktung vielleicht, da genormt..-) Nur wußte zur Zeit der Erfindung der Elektroosmose vor hunderten Jahren noch niemand was von "wellenförmiger Gleichspannung per Funk" oder links und rechts drehender Wellen etc...kicher...kicher Selbst die Wissenschaft kennt all die neumodischen Bezeichnungen derer Wirkungsweisen nicht ! Nun, das wie schon oben beschrieben eine Gleichspannung für die Elektroosmose an die Mauern (Anode und Kathode)angelegt werden muß dürfte jedem Laien klar sein welcher keine völlige Nulpe in Physik war und kann sich somit die ...Nichtfunktion der Zauberkästl... ganz leicht selbst erklären...:-) oder liest mal die gültige ÖNORM B3355 Teil 1-3 durch bevor er sein Geld zum Fenster rauswirft...........
  12. Gast
    Mi, 2010-01-06 11:51
    kann man mit ruhigen Gewissen empfehlen, denn es ist eine Normung zur Sanierung für bestehende Mauerwerke,welche es in Deutschland nicht gibt. Sehr gut, endlich mal jemand der die Kunden seriös aufklärt ohne gleich seine Werbung anzuhängen.....
  13. Gast
    Mi, 2010-01-06 18:40
    Hier mal der Normentext.Man erkennt was ausgeschlossen ist und was zugelassen. Vorbemerkung Bei der Überarbeitung dieser ÖNORM wurden die möglichen Auswahlkriterien bzw. Anwendungsgrenzen der Verfahren in Abhängigkeit von den bei der Bauwerksuntersuchung festgestellten Parametern eingebracht (siehe Tabelle 1). Die verfahrensspezifischen Vorbereitungsmaßnahmen wurden in der Tabelle 2 ergänzt. Im Anhang A findet der Anwender nun auch ein Formblatt zur Dokumentation der horizontalen Abdichtung sowie die erforderliche Kontrolle im Anhang B. 1 Anwendungsbereich Diese ÖNORM-Serie ist anzuwenden für Maßnahmen an bestehendem Mauerwerk, die der Verhinderung oder Begrenzung des kapillaren Aufsteigens von Feuchtigkeit dienen. Es werden ausschließlich Verfahrensgruppen berücksichtigt, deren Wirkungsweise wissenschaftlich allgemein anerkannt und deren praktische Tauglichkeit erwiesen ist. Geräte, die sich zB auf Magnetokinese, Radiowellen u. a. beziehen, werden in dieser ÖNORM nicht behandelt. Wandheizungssysteme werden in ÖNORM B 3355-3 behandelt. Diese ÖNORM-Serie richtet sich an alle mit der Planung, Ausschreibung, Ausführung und Überwachung von derartigen Maßnahmen befassten Personen. Die vorliegende ÖNORM ist nur im Zusammenhang mit den ÖNORMEN B 3355-1 und -3 anzuwenden. Für die Werkvertragsregelung ist die ÖNORM B 2202 anzuwenden. 2 Normative Verweisungen Die folgenden zitierten Dokumente sind für die Anwendung dieses Dokuments erforderlich. Bei datierten Verweisungen gilt nur die in Bezug genommene Ausgabe. Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte Ausgabe des in Bezug genommenen Dokuments (einschließlich aller Änderungen). Rechtsvorschriften sind immer in der jeweils geltenden Fassung anzuwenden. ÖNORM B 2202 Arbeiten gegen aufsteigende Feuchtigkeit bei Trockenlegung von feuchtem Mauerwerk – Werkvertragsnorm ÖNORM B 3350 Tragende Wände – Bemessung und Konstruktion ÖNORM B 3355-1 Trockenlegung von feuchtem Mauerwerk – Teil 1: Bauwerksdiagnose und Planungsgrundlagen ÖNORM B 3355-3 Trockenlegung von feuchtem Mauerwerk – Teil 3: Flankierende Maßnahmen 3 Begriffe Für die Anwendung dieser ÖNORM gelten die Begriffe der ÖNORM B 3355-1 sowie die folgenden Begriffe: 3.1 mechanisches Verfahren Methode gegen aufsteigende Feuchtigkeit, bei welcher eine horizontale Sperrschichte nachträglich eingebaut wird 3.2 Injektionsverfahren Methode gegen aufsteigende Feuchtigkeit, bei welcher Injektionsmittel in die Porenräume des Mauerwerks eingebracht werden 3.3 elektrophysikalisches Verfahren Methode gegen aufsteigende Feuchtigkeit, bei welcher mittels im Mauerwerk verlegter Elektroden eine elektrische Gleichspannung im Mauerwerk eingebracht wird 4 Verfahrensgruppen 4.1 Allgemeines In 4.2, 4.3 und 4.4 werden die Charakteristika der Verfahrensgruppen festgehalten. Innerhalb der Verfahrensgruppen existieren jeweils zahlreiche Methoden, die sowohl hinsichtlich verfahrensspezifischer als auch anwendungstechnischer Parameter maßgebend voneinander abweichen können. ON-Download Service
  14. Gast
    Do, 2010-01-07 07:42
    Beschreibung des aktiven Elektroosmosesystems Der Abtrocknungsprozess Der Abtrocknungsprozess am Gebäude beginnt mit der Umkehrung des negativen elektrischen Feldes im Mauerwerk, durch den Einbau einer positiven und negativen Elektrode aus leitfähigem Kunststoff und dem Anschluss an das Netzgerät. Dieses Netzgerät regelt dann voll automatisch den notwendigen Stromfluss zwischen Anode und Kathode, um das Mauerwerk abtrocknen zu lassen. Der elektrische Strom nimmt den Weg des geringsten Widerstandes im feuchten Material zwischen der installierten positiven und der negativen Elektrode. Durch die unterhalb am Gebäude installierte Kathodenleitung erreicht man somit eine Abtrocknung von Kellerräumen, welche meist sonst nie nutzbar waren. Der unmittelbare Bereich zwischen den eingebauten Elektroden trocknet zuerst ab. Danach hat die darüber liegende Feuchte keinen halt mehr und sackt in diesen Bereich. Der Strom fließt so lange, bis die Feuchtigkeit aus allen Zonen des elektrischen Feldes nach und nach verdrängt ist. Das System erreicht mit dieser Wirkungsweise eine schonende und dauerhaft kontrollierbare Trockenlegung des gesamten Mauerwerkes, ohne gesundheitliche Belastungen durch chemische Mittel, keine Aushubarbeiten, Statikrisiken, Strahlungen oder riesigem Bauaufwand. Die Stromart Das System verwendet zum Aufbau des elektrischen Feldes die besondere Form einer automatisch an die Feuchtigkeit anpassende minimale Gleichspannung, welche völlig ungefährlich für Mensch und Tier ist. Weiterhin ist die Steuerung der Anlage bei den meisten Anbietern durch den TÜV geprüft. Der Verbrauch der Anlage richtet sich nach den jeweiligen Objektbegebenheiten und sinkt mit Abnahme der Feuchtigkeit. Danach besteht nur noch der Verbrauch zum Erhalt der Funktion von wenigen Millivolt für die folgejahre. Die Gesundheit Beim Betrieb einer aktiven Elektroosmose - Anlage werden keinerlei gesundheitsschädliche Strahlungen oder Wellen abgegeben. Die Anlagen entsprechen der ÖNORM 3355-2 und deren Richtlinien. Diese sagt aus: Es sind Elektroden im Mauerwerk zu verlegen und mit einer Gleichspannung von maximal 15 Volt zu betreiben. Andere Verfahren welche sich auf Funkwellen, Skalarwellen, Mangnetokinese und ähnliches berufen sind aus der Norm ausgeschlossen . Beim Einbau der Anlage werden außer Graphit und Putz zum Einputzen der Elektroden keinerlei chemische Materialien eingebracht, welche durch Ausdunstungen oder chemischen Reaktionen gesundheitliche Schäden verursachen könnten. Durch die installierte Anlage werden Fremdströme, Feuchte etc. in das Erdreich zur Kathode abgeleitet und die Räumlichkeiten trocknen somit auf absolut natürliche Weise ab. Salze und Nitrate aus dem Erdreich, welche vormals mit der Feuchte aufgestiegen sind können nicht erneut aufsteigen. Es werden gesundheitliche Risiken verhindert, welche durch Pilze, Schimmel und Feuchte ausgelöst werden, wie zum Beispiel: Allergien, Rheuma, Asthma, Bronchitis und andere. Das feuchte Mauerwerk: verursacht ständig wiederkehrende Kosten zur Behebung von Putz- und Mauerschäden vermindert das Wärmeisolationsvermögen bis zu 80% und erhöht dementsprechend die Heizkosten , führt zu Mietausfällen oder Mietkürzungen Lässt nutzbare Räumlichkeiten ungenutzt (Kellerräume) zerstört dauerhaft die Baumaterialien durch Salze, Nitrate und Schimmel und schädigt erheblich die Gesundheit bei der Entstehung von Schimmel. Dagegen sind die Kosten des Systems relativ gering und eine dauerhafte Wertsteigerung für die Immobilie ! Durch unsere jahrelangen Tätigkeiten mit aktiven Elektroosmosesystemen haben wir einige wichtige Erfahrungen mit dem umweltfreundlichen Verfahren gesammelt, welche wir Ihnen hier vorstellen: erfüllt die gültige Ö-Norm 3355-2 mit deren Richtlinien keine schädigende magnetischen Felder oder Strahlungen entstehen keine gesundheitsschädigende chemischen Mittel werden eingesetzt entspricht den Richtlinien des Denkmalschutzes Keine Chance mehr für Pilze, Schimmel, Ungeziefer geringer Bauaufwand zur Installation der Elektroosmose - Anlage keine Aushubarbeiten nötig zur Installation Keine chemische Keule wird verwendet relativ preiswertes und schnelles Verfahren anwendbar bei fast allen Mauerarten und verschiedener Stärken anwendbar an Mauerarten, wo andere Systeme erfolglos wären Sperrung auch an anhängenden kleineren Mauern wo keine Installation erfolgte Keine statischen Risiken am Gebäude werden verursacht Das Mauerwerk wird fast nicht beschädigt, je nach Verlegung Verschiedene Installationsvarianten sind möglich lange Haltbarkeit der Elektroden durch leitfähige Kunststoffe dauerhaft kontrollierbarer Prozess am Steuergerät Trockene Wände, dadurch Heizkostenersparnisse Kellerräume werden dauerhaft nutzbar gemacht Dauerhafte prüf- und nachmessbare Potentialumkehr der Mauern bei durch äußere Einflüsse verursachter erneuter Durchfeuchtung beginnt der Prozess neu ( Überflutung ) Langjährige Garantien auf Trocknung und Systemmaterialien
  15. Gast
    Do, 2010-01-07 19:41
    erkennt man ja nun an der Beschreibung in der ÖNORM B3355-2. Also wer immer noch denkt ohne Bauarbeiten und zwei Dübeln an der Wand(Zauberkästln)ein trockenes Haus zu bekommen, sollte sein Geld sinnvoller nutzen und mal in den Urlaub fahren... Umsonst werden diese Geräte mit den Wellenformen nicht ausgeschlossen, nach meinen Informationen konnten bisher jegliche wissenschaftlichen Prüfungen keine Wirkung deuten. Die Elektroosmose dagegen funktioniert schon Jahrzehnte sehr gut,habe mir vor kurzem einige langjährig trockengelegte Objekte in Österreich angeschaut aber man sollte hier auf bestehende Fachfirmen vertrauen,dann ist man auch auf der sicheren Seite. Wer mit diesen speziellen Verfahren arbeitet sollte daran ausgebildet sein,das entsprechende Fachwissen besitzen und das ist nicht vergleichbar mit anderen Sanierungsmaßnahmen der Baubranche.
  16. Gast
    Di, 2010-01-19 17:14
    Berichtsband von M. Müller Prof. Dr.-Ing. , FH Magdeburg FB Bauingenieurwesen 2. Dahlberger - Kolloquium Feuchte- und salzbelastete Mauerwerke ... Wismar 2000 Zusammenfassung "Zauberkästchen" stellen keine anerkannte Regel der Technik dar. Durch die öffentliche Bauverwaltung dürfen sie deshalb nicht beauftragt werden. Solange keine positiven verifizierbaren Versuchsergebnisse zur Wirksamkeit unter Laborbedingungen vorliegen, ist vom Einsatz der so genannten "Zauberkästchen" aus verschiedenen Gründen abzuraten. 1 Einleitung Der Begriff "Zauberkästchen" oder auch "Wunderkästchen" ist in der Literatur seit Jahren gängig, z.B. [1] oder [2]. Bezeichnet werden damit Geräte zur Mauerwerkstrockenlegung, die diese mittels Funkwellen oder so genanntem "Gravo-Magnetismus" erreichen sollen. Die "Zauberkästchen" werden seit ca. 1980 in verschiedenen europäischen Ländern vertrieben. Seit 1990 ist ein besonderer Schwerpunkt in den neuen Bundesländern zu erkennen. Regionaler Schwerpunkt ist dabei der Freistaat Sachsen. Die Geräte werden i.d.R. mit einer "Geld - Zurück - Garantie" verkauft oder vermietet. Der Preis eines "Zauberkästchens" beträgt ca. DM 8.000. In neuerer Zeit wurde die Wirksamkeit der "Zauberkästchen" auf verschiedenen Veranstaltungen diskutiert, so auf dem "Feuchtetag 1999" oder dem "Sachverständigentag 2000" des DHBV in Kassel. Während die Fachwissenschaft einhellig die Wirksamkeit der Geräte bestreitet, verweisen deren Vertreiber auf eine weite Verbreitung in der Praxis sowie auf Referenzen. In diesem Beitrag sollen ein einfacher Versuch sowie eine einfache Grenzwertbetrachtung vorgestellt werden. Darüber hinaus soll ein Ausblick auf mögliche rechtliche Probleme beim Einsatz von so genannten Zauberkästchen gegeben werden. 2.Technische Beurteilung Messungen zur Wirksamkeit von so genannten Zauberkästchen wurden bereits durch die TU Wien [3] und die ETH Zürich [4] durchgeführt. Eine Wirksamkeit konnte in keinem Versuch, weder am Bauwerk noch unter Laborbedingungen festgestellt werden. Theoretische Erklärungsversuche der Vertreiber sind nach Einschätzung des Verfassers wenig aufklärend. Es wird auf den Effekt der Elektroosmose verwiesen aber nicht erklärt, wie dieser Effekt mit Hilfe von Funkwellen realisiert werden soll. Ein entsprechender Versuchsaufbau, der unter Laborbedingungen funktioniert, wurde bisher noch nicht vorgestellt. In einer Fernsehsendung [5] wurde vom Verfasser ein einfach durchzuführender Versuch vorgestellt. In eine Wanne wird in einem Wasserbad ein Ziegel hochkant gestellt. Das Wasser steigt zunächst auf. Nach kurzer Zeit erreicht die Wasserfront die Oberkante des Ziegels. Über einen Vergleich des Gewichtes des trockenen und des nassen Ziegels kann der Wassergehalt festgestellt werden. Im Wirkbereich eines "Zauberkästchens" sollte nun der Wassergehalt über die Zeit reduziert werden. Im Versuch für die Fernsehsendung konnte über einen längeren Zeitraum keine Reduktion des Wassergehaltes festgestellt werden. Gegen diesen einfach durchzuführenden Versuch wurden aus den Reihen der Vertreiber von "Zauberkästchen" verschiedene Einwände erhoben: Es handele sich um neuwertige Steine Es sei Leitungswasser verwendet worden Der Stein sei nicht geerdet gewesen. Unbenommen der Tatsache, dass nach den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Anbieter diese Randbedingungen nicht ausgeschlossen scheinen, kann man die gewünschten Randbedingungen selbstverständlich im Labor einstellen. Einer Einladung, Geräte an einer solchen Modellwand zu prüfen, wollten die Vertreiber der "Zauberkästchen" allerdings nicht folgen. 2.1 Einfache rechnerische Betrachtung Dass die Aussagen zur Trockenlegung mancher Anbieter bereits durch einfachste Abschätzungen in recht eigenartigem Licht erscheinen, soll im Folgenden gezeigt werden. Da sich eine größere Anzahl von Anbietern von "Zauberkästchen" in der EURAFEM [6] zusammengeschlossen hat, die eine Art Gütesiegel, ein so genanntes EURAFEM -Zertifikat zu verleihen plant, soll das Produkt eines dieser Anbieter betrachtet werden. Selbst wenn man den - unhaltbaren - Behauptungen der Anbieter folgt, dass mit Hilfe von Funkwellen eine Mauerwerkstrockenlegung erreicht werden kann, müssen wenigstens physikalische Grundgesetze eingehalten sein. Von der Homepage [7] wurden die relevanten Angaben zum so genannten LE - System entnommen. Radiuswirkung in der Standardausführung bis R = 16 m, Leistung ca. 0,000018W Prinzipiell gibt es eine Analogie zwischen dem Problem Wasser im Mauerwerk gegen die Kapillarkraft abzusenken und dem Problem Wasser gegen die Schwerkraft hoch zu pumpen. In beiden Fällen ist eine Energie notwendig, die der potentiellen Energie der Wassersäule entspricht. Zunächst steigt das Wasser durch die Kapillarkraft nach oben. Durch den Betrieb des "Zauberkästchens" soll sich die Wassersäule wieder absenken. Dabei wird die potentielle Energie der Wassersäule freigesetzt. Schon unter den folgenden Randbedingungen müsste dabei mindestens gleichviel Energie zugeführt werden: Keine Durchgangsverluste durch die Wand Keine Energieverluste durch Decke und Boden Nur Außenwände vorhanden Einsetzen der Werte zeigt, das mit denen in [8] angegebenen Größen die behauptete Trocknung nicht erreicht werden kann. Um 1,0 M% Wasser aus der Wand zu entfernen müsste das Gerät mit den eingesetzten Daten 10 Jahre in Betrieb sein. Das Gerät kann also wirklich zaubern! 3. Rechtliche Beurteilung Das Bauvertragsrecht hebt bei der Beurteilung von Leistungen auf die anerkannten Regeln der Technik ab ([8] §4, (2)und §13, (1)). Diese sind eingehalten, wenn die Regel von der Fachwissenschaft als richtig erkannt wird und sich in der Praxis bewährt hat. Während eine gewisse Verbreitung der "Zauberkästchen" tatsächlich vorliegt, kann von einem positiven Befund der Fachwissenschaft nicht ausgegangen werden. Die "Zauberkästchen" sind damit nach [8] §13, (7) als mangelhaft zu bezeichnen. Auch [9] §633, (1) impliziert nach übereinstimmender Auffassung der Rechtslehre und der BGH — Rechtsprechung ebenfalls die Einhaltung der anerkannten Regeln der Technik [10]. 3.1 Konsequenzen für die öffentliche Bauverwaltung Die öffentliche Bauverwaltung ist an die VOB gebunden und damit verpflichtet unter Berücksichtigung der anerkannten Regeln der Technik zu beauftragen. Trotzdem kam es‘ in einigem Umfang zur Beauftragung von "Zauberkästchen". Zu nennen sind in neuerer Zeit beispielsweise: Johanniskloster in Stralsund Salzhaus in Bceskow Rathaus in Egeln Sächsisches Forstamt Eibenstock-Schönheide Staatliche Studienakademie Breitenbrunn Sächsisches Krankenhaus in Bad Reiholdsgrün Veterinäramt in Aue Städtischer Kindergarten in Göttin Turnhalle in Lehnin Auf Beschwerden von Mitbewerbern positionierte sich die zuständige Fachaufsicht, das Sächsische Staatsministerium der Finanzen in einem Erlass [11] wie folgt: Im Übrigen habe ich das Staatliche Vermögens- und Hochbauamt Zwickau angewiesen, bei künftigen Bauleistungen der Bauwerkstrockenlegungen ausschließlich Verfahren zur Vergabe zu bringen, die den anerkannten Regeln der Technik entsprechen oder deren Wirksamkeit durch Zeugnis einer anerkannten Prüfstelle nachgewiesen. 3.2 Konsequenzen für private Auftraggeber Private Auftraggeber sind bei der Vergabe prinzipiell frei in ihrer Entscheidung. Diese Freiheit wird eingeschränkt, wenn der Aufwand steuerlich geltend gemacht werden soll. Gleiches gilt, falls Fördermittel verbaut werden oder wenn Kosten auf Dritte umgelegt werden sollen. Besondere Probleme ergehen sich beim Verkauf von Gebäuden die mit "Zauberkästchen" trockengelegt sein sollen. Der Käufer kann diese Maßnahmen ablehnen und einen Ersatz vom Käufer für die Durchführung einer Mauerwerkstrockenlegung nach den anerkannten Regeln der Technik verlangen [12]. 4. Zusammenfassung "Zauberkästchen" stellen keine anerkannte Regel der Technik dar. Durch die öffentliche Bauverwaltung dürfen sie deshalb nicht beauftragt werden. Solange keine positiven verifizierbaren Versuchsergebnisse zur Wirksamkeit unter Laborbedingungen vorliegen, ist vom Einsatz der so genannten "Zauberkästchen" aus verschiedenen Gründen abzuraten. Literatur [1] C. Arendt, Neue Erkenntnisse in der Mauerwerkstrockenlegung?, B+B, 2/94 [2] "Wunderkastl ohne Nutzen"‚ Konsument 4/86 [3] Prüfzeugnis V 79654 der Technischen Versuchs- und Forschungsanstalt der TU Wien vom 11.5.1993 [4] F. H. Wittmann, Über unwirksame Verfahren gegen aufsteigende Feuchtigkeit, Internationale Zeitschrift für Bauinstandsetzung, 1. Jahrgang, Heft 4, 1995 [5] Unsaubere Geschäfte in Ostdeutschland, Fernsehsendung plus minus, SWR 1999 [6] http://home.t-online.de/home/e.vilh/eurafem.1.htrnl [7] http://www.le-systeme.de/sys4.html [8] Verdingungsordnung für Bauleistungen: VOß, Ausgabe 1992, Beuth Verlag GmbH, Berlin Wien Zürich [9] Bürgerliches Gesetzbuch, Deutscher Taschenbuchverlag, 4. Auflage 1999 [10] T. Sehreiter, Planung und Ausführung von Abdichtungen im Innen- und Außenbereich - Alternative Dichtung und Wahrheit, Bau R 10/98 [11] Erlass des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen vom 17.6.1999 [12] Landgericht Meiningen, 1999
  17. Gast
    Mi, 2010-01-20 08:33
    Betreff: Aquapol, Zauberkästchen Oder Dry-ton-tec ? -------------------------------------------------------------------------------- Unser neuer innovativer Chip machts möglich...Dry-Ton-Tec, das drei Ton-Verfahren gegen: Feuchtigkeit Schimmel Ungeziefer "Ein Chip für alle Ihre Probleme " Schlägt alles bisher dagewesene, nur die Blödheit der Menschen nicht,welche solchen Unsinn kaufen,empfehlen und vermarkten. Sorry aber es muß noch solche Menschen geben, wenn eine ganze Welt von Wissenschaftlern aussagt, das die Zauberkästchen ohne Aufwand und Arbeit Unsinn und Abzocke sind und es trotzdem noch Dumme gibt die drauf reinfallen!
  18. Gast
    Do, 2010-01-07 22:19
    Hier mal ein Nachweislink der Baufachinformation zur aktiven Elektroosmose und deren Prüfungen: http://www.baufachinformation.de/denkmalpflege.jsp?md=1988017185775
  19. Gast
    Do, 2010-01-14 09:23
    Ich finde bei dem vorliegendem Testergebnis der Injektagen kann man nicht mehr von einer trockenlegenden Methode von Erfolg ausgehen, ansonsten betrügt man ja die Kunden, wenn man dies noch behauptet........ Bei fast 80 Prozent attestierten Ausfallerscheinungen sehe ich das so. http://www.baufachinformation.de/aufsatz.jsp?ul=2008049014622 Gibt es dazu weitere Meinungen ???
  20. Gast
    Do, 2010-01-14 09:55
    also wenn Du mich so fragst finde ich den Trockenlegungserfolg einer Injektage auch etwas Märchenhaft und es wird ja auch fachlich bestätigt bei diesem Link. Erstens: in ein feuchtes Mauerwerk die Flüssigkeit einbringen ist wie wenn man in einen nassen Schwamm noch mehr Flüssigkeit einbringen will... Zweitens: riskant u.fraglich ist die anwendung bei vielen Arten des Mauerwerkes... Drittens: Für den Kunden absolut nicht nachvollziehbarer und kontrollierbarer Prozess, denn er sieht weder die "angebliche Sperre" in den Steinen, da er nicht in die Poren reinschauen kann und ist sich erst nach Jahren bewußt ob keine neue Feuchte mehr aufsteigt. Da dieser Prozess der Trocknung einige Jahre dauern kann um es zu sehen, kann er nur geduldig im Sessel sitzen und warten. Und wenn er dann merkt, das es doch nur daneben durchlief und die Poren nicht verschlossen worden, kann es sein die Firma ist weg vom Markt oder die Mauern sind nur teilweise gesperrt.Diese Schäden dann zu beheben kostet ein Vielfaches mehr.... Ganz zu schweigen von eventuellen chemischen Ausdunstungen oder Reaktionen mit den im Mauerwerk vorhandenen Salzen sollte man bei diesen Methoden auch einen gesunden Menschenverstand und Skepsis bei einer Entscheidung wirken lassen...........
  21. Gast
    Do, 2010-01-14 10:21
    Meine Empfehlung: Erst bezahlen wenn die versprochene Wirkung der trockenen Wand durch die Injektage eingetreten ist, kann bis 3 Jahre dauern bis S,ie sehen ob die Steine im inneren echt abgedichtet wurden oder ob es zu einer kapillaren Einengnung kam und die Feuchte dann teilweise höher steigt wie vorher... Kein Spaß -gabs alles schon sehr oft...
  22. Gast
    Do, 2010-01-14 14:09
    Injektionsverfahren Das Injektionsverfahren mit Harzen, Paraffinölen, Wasserglas, Silikaten sowie Polyurethanlösungen (mit und ohne Druck / Erhitzung der Bohrlöcher). Injektagen mit Bauchemie? Bei dieser Methode wird eine neue Sperrschicht ins Mauerwerk gesetzt. Der Gedanke dabei ist, dass die Kapillare (Poren) der vorhandenen Baustoffe mit wasserundurchlässigen Stoffen gefüllt und somit verstopft werden. Dafür werden im dichten Abstand Löcher tief in alle Außen- und Innenwände gebohrt. Bei dickeren Mauern in mehreren Reihen übereinander und mit verschiedenen Bohrtiefen. Mit oder ohne Druck werden chemische Stoffe oder Paraffine in die Wand geleitet. Bei bis zu 800 großen Bohrungen im Einfamilienhaus wird die Bausubstanz stark beeinträchtigt. Bei denkmalgeschützten Häusern ist dies nicht zulässig. Dicke Wände und Hohlbausteine sind unberechenbar. Lärm und Staub sowie Ausdünstungen sind erheblich. Grundsätzlich muss ab einer Mauerwerks­stärke von 40 - 55 cm mehrstufig gebohrt werden. Das heißt, es wird mit zwei oder drei Injektionsreihen gearbeitet, welche versetzt und mit unterschiedlichen Bohrlochtiefen versehen werden. Bei dieser Mauerwerksstärke muss das Injektionsmittel meist auch von beiden Seiten eingebracht werden. Das bedeutet, dass auch von außen aufgegraben werden muss. Je nach Dicke und Art der Mauern liegen die Bohrlochwinkel zwischen 5° und 55°. Es muss für eine ausreichende Menge des Injektionsmittels gesorgt werden. Bis zu 30 Liter pro Meter Wand. Die Sättigung des Mauerwerks muss gewährleistet sein. Ab einer Durchfeuchtung des Mauerwerks von 50% kann das Eindringen des Injekti­onsmittels in die Kapillaren immer unvoll­ständiger werden. Bei nicht vollständiger Versiegelung ver­stärkt sich zwangsläufig der Feuchtesog über die nicht versiegelten Kapillaren. Man kann sich diesen Effekt wie eine Baustellenverengung auf der Autobahn vorstellen. Daher ist sogar bei einem Einsatz von Druckmitteln oder Heizstäben zur Vorbereitung oftmals nur ein Wirkungsgrad von 70 - 80% zu erwarten. Bei Luftfeuchtigkeit über 60 - 70% kann das Injektionsmittel evtl. nicht abtrocknen. Zusätzliche Trocknungsmaßnahmen wer­den in diesem Fall unbedingt erforderlich. Bei Mauerwerk mit großen Hohlräumen, sowie Schalenmauerwerk und einigen dichten Natursteinen sind Injektagen ungeeignet. Selbst wenn es gelingen würde, durch eine Injektage ein Mauerwerk zu 100% abzudich­ten, verbleibt die einmal aufge­stiegene Feuchtigkeit in den Wän­den. Sie kann nur langsam ausdunsten. Dies dauert oft Jahre. Sobald die Sperre wieder durchlässig wird, beginnt das Problem der aufsteigenden Feuchtigkeit von neuem. Unterhalb der eingebrachten Sperrschicht bleibt es aus dem Untergrund feucht. Auch der Kellerboden sollte abgetragen und mit einer Sperrschicht neu aufgebaut werden. Ein weiterer Nachteil kann das, in die bis zu 800 Bohrungen in einem Einfamilienhaus, eingebrachte Injektagemittel sein. Injektionen auf der Basis von z.B. Kunstharzen enthalten den Nährboden für Mikroorganismen. Neben chemischen und physikalischen Einflüssen spielen Mikroorganismen eine maßgebliche Rolle bei der Zerstörung von Baustoffen. Besonders die Staunässe unter den Injektagen lässt häufig mikrobakterielle Lebensgemeinschaften entstehen. Diese können infolge ihrer Stoffwechselaktivität erheblichen Schaden auf Material und Mensch nehmen. Fazit: Hohe Kosten. Salze bleiben in der Wand. Keine Erfolgsgarantie.
  23. Gast
    Sa, 2010-01-16 17:51
    http://www.ad-hoc-news.de/bautenschutzverband-aquapol-gewinnt-gegen-dhbv--/de/Unternehmensnachrichten/20866553
  24. Gast
    Mo, 2010-01-18 16:16
    sehe ich so: Da hat wohl jemand den Mund absolut zu voll genommen...-) Erst jahrelang gegen die Anbieter der elektrophysikalischen Verfahren herziehen um auf Kundenfang zu gehen,dann verschleudert man die Mitgliedsbeiträge für sinnlose Klagen und bekommt die Quittung eines Anbieters der mal zurück schlägt! Hätte man die Gelder in die Forschung gesteckt, wie die elektrophysikalischen Anbieter dies seit Jahren tun wäre der Ausfall der Injektagen vielleicht etwas niedriger gewesen aber man mußte sich ja die NIEDERLAGE selbst beweisen. Das nennt man dann EIGENTOR ! Und das lustigste daran, ganz schnell ist die Negativkampagne von den Hompage-Seiten des DHBV entfernt und man versteckt sich in Selbstmitleid um die nächste Kampagne auszuhecken, anstatt aus seinen Fehlern zu lernen, das die Welt nicht vor 100 Jahren stehen geblieben ist......
  25. Gast
    Mo, 2010-01-18 16:16
    sehe ich so: Da hat wohl jemand den Mund absolut zu voll genommen...-) Erst jahrelang gegen die Anbieter der elektrophysikalischen Verfahren herziehen um auf Kundenfang zu gehen,dann verschleudert man die Mitgliedsbeiträge für sinnlose Klagen und bekommt die Quittung eines Anbieters der mal zurück schlägt! Hätte man die Gelder in die Forschung gesteckt, wie die elektrophysikalischen Anbieter dies seit Jahren tun wäre der Ausfall der Injektagen vielleicht etwas niedriger gewesen aber man mußte sich ja die NIEDERLAGE selbst beweisen. Das nennt man dann EIGENTOR ! Und das lustigste daran, ganz schnell ist die Negativkampagne von den Hompage-Seiten des DHBV entfernt und man versteckt sich in Selbstmitleid um die nächste Kampagne auszuhecken, anstatt aus seinen Fehlern zu lernen, das die Welt nicht vor 100 Jahren stehen geblieben ist......
  26. Gast
    Sa, 2010-01-16 17:26
    Aquapol gewinnt gegen DHBV Gericht hält niedrige Wirksamkeit der vom DHBV propagierten Systeme fest Köln/Wien (pts/15.01.2010/10:00) - Die "Deutsche Holz und Bautenschutzverband GmbH" (DHBV), Verlegerin der Zeitschrift "Schützen & Erhalten" des DHBV e.V., musste aufgrund einer von Aquapol Österreich angestrengten Klage vor dem Landgericht Köln eine empfindliche Niederlage einstecken. Hintergrund: Der DHBV e.V. versucht seit einiger Zeit, zusammen mit einem deutschen Abmahnverein, Anbieter von alternativen Mauertrockenlegungsverfahren durch eine Vielzahl von Abmahnungen und Gerichtsverfahren vom Markt zu drängen. Als Sprachrohr dafür dient der Geschäftsführer der DHBV GmbH, Dr. Friedrich Remes. Im Zuge dieser regelrechten Kampagne schreckte der DHBV e.V. auch davor nicht zurück, falsche Behauptungen über Aquapol zu verbreiten. Aquapol verklagte daraufhin Dr. Friedrich Remes wie auch die DHBV GmbH und bekam nun mit Urteil des Landgerichts Köln Recht. Das Gericht in Köln untersagte Dr. Friedrich Remes und der DHBV GmbH unter Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu 250.000,00 EUR, und falls dieses nicht beigetrieben werden kann einer Ordnungshaft bis zu 6 Monaten, es zu unterlassen, zu behaupten und/oder behaupten zu lassen bzw. zu verbreiten und/oder verbreiten zu lassen, dass die Aquapol-Garantie regelmäßig eingeklagt werden müsse. Überdies verbot das Landgericht Köln, zu behaupten und/oder behaupten zu lassen bzw. zu verbreiten und/oder verbreiten zu lassen, dass eine deutsche Vertreiberfirma von Aquapol hätte einräumen müssen, dass eventuelle Erfolge des Mauertrockenlegungssystems nicht vorhanden seien. Gegen das Urteil wehrten sich die DHBV GmbH und Dr. Friedrich Remes nicht. Das Urteil ist rechtskräftig. Mehr als 10 Monate hatten die DHBV GmbH und Dr. Friedrich Remes Zeit, ihre völlig absurden Behauptungen zu beweisen. Nicht nur, dass das Kölner Gericht die von der DHBV GmbH behaupteten Aussagen eindeutig als nicht den Tatsachen entsprechend ansah und diese verbot, ging der Schuss in dieser vom DHBV e.V. geführten Kampagne regelrecht nach hinten los. .............................................................. Denn das Landgericht Köln hielt in seiner Entscheidung folgendes im Tatbestand fest (!): "In dem vorgenannten Verein (Anm. d.d.V. DHBV e.V.) sind Mitglieder organisiert, die ebenfalls gewerbliche Mauertrockenlegung betreiben. Diese erfolgt u.a. mit einem sog. Injektionsverfahren, das eine Wirksamkeit von 20% bis 40% aufweist". .............................................................. Schon in dem Verfahren ließen die DHBV GmbH und Dr. Friedrich Remes diesen Vortrag unbestritten! Auch nach Zustellung des Urteils des Landgerichts Köln versuchte die Gegenseite nicht diese Feststellung zu revidieren. Damit wurde genau zu denjenigen Mauertrockenlegungsverfahren, die der DHBV e.V. gern als "Stand der Technik" propagiert, eine extrem hohe Unwirksamkeit festgestellt. Offensichtlich sah es die Gegenseite nicht als erfolgversprechend an, der Behauptung, die Injektionsverfahren haben eine Wirksamkeit von 20 - 40 %, entgegenzutreten. Seit 25 Jahren legt Aquapol europaweit mit über 43.000 eingesetzten Aquapol-Geräten Mauern trocken. Zahlreiche Referenzen zeugen von der Wirksamkeit des Aquapol-System, darunter ein Trakt des ungarischen Parlaments in Budapest, Schloss Reitenau, die Stifstvinothek in Klosterneuburg, Schloss Schlatt sowie das Haydn-Museum. (Ende) Aussender: Aquapol Ges.m.b.H Ansprechpartner: Aquapol Österreich email: office@aquapol.at Tel. +43 (0)2666 538 72 - 0 http://www.pressetext.de/news/100115009/aquapol-gewinnt-gegen-dhbv/
  27. Gast
    Sa, 2010-01-16 17:26
    Aquapol gewinnt gegen DHBV Gericht hält niedrige Wirksamkeit der vom DHBV propagierten Systeme fest Köln/Wien (pts/15.01.2010/10:00) - Die "Deutsche Holz und Bautenschutzverband GmbH" (DHBV), Verlegerin der Zeitschrift "Schützen & Erhalten" des DHBV e.V., musste aufgrund einer von Aquapol Österreich angestrengten Klage vor dem Landgericht Köln eine empfindliche Niederlage einstecken. Hintergrund: Der DHBV e.V. versucht seit einiger Zeit, zusammen mit einem deutschen Abmahnverein, Anbieter von alternativen Mauertrockenlegungsverfahren durch eine Vielzahl von Abmahnungen und Gerichtsverfahren vom Markt zu drängen. Als Sprachrohr dafür dient der Geschäftsführer der DHBV GmbH, Dr. Friedrich Remes. Im Zuge dieser regelrechten Kampagne schreckte der DHBV e.V. auch davor nicht zurück, falsche Behauptungen über Aquapol zu verbreiten. Aquapol verklagte daraufhin Dr. Friedrich Remes wie auch die DHBV GmbH und bekam nun mit Urteil des Landgerichts Köln Recht. Das Gericht in Köln untersagte Dr. Friedrich Remes und der DHBV GmbH unter Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu 250.000,00 EUR, und falls dieses nicht beigetrieben werden kann einer Ordnungshaft bis zu 6 Monaten, es zu unterlassen, zu behaupten und/oder behaupten zu lassen bzw. zu verbreiten und/oder verbreiten zu lassen, dass die Aquapol-Garantie regelmäßig eingeklagt werden müsse. Überdies verbot das Landgericht Köln, zu behaupten und/oder behaupten zu lassen bzw. zu verbreiten und/oder verbreiten zu lassen, dass eine deutsche Vertreiberfirma von Aquapol hätte einräumen müssen, dass eventuelle Erfolge des Mauertrockenlegungssystems nicht vorhanden seien. Gegen das Urteil wehrten sich die DHBV GmbH und Dr. Friedrich Remes nicht. Das Urteil ist rechtskräftig. Mehr als 10 Monate hatten die DHBV GmbH und Dr. Friedrich Remes Zeit, ihre völlig absurden Behauptungen zu beweisen. Nicht nur, dass das Kölner Gericht die von der DHBV GmbH behaupteten Aussagen eindeutig als nicht den Tatsachen entsprechend ansah und diese verbot, ging der Schuss in dieser vom DHBV e.V. geführten Kampagne regelrecht nach hinten los. .............................................................. Denn das Landgericht Köln hielt in seiner Entscheidung folgendes im Tatbestand fest (!): "In dem vorgenannten Verein (Anm. d.d.V. DHBV e.V.) sind Mitglieder organisiert, die ebenfalls gewerbliche Mauertrockenlegung betreiben. Diese erfolgt u.a. mit einem sog. Injektionsverfahren, das eine Wirksamkeit von 20% bis 40% aufweist". .............................................................. Schon in dem Verfahren ließen die DHBV GmbH und Dr. Friedrich Remes diesen Vortrag unbestritten! Auch nach Zustellung des Urteils des Landgerichts Köln versuchte die Gegenseite nicht diese Feststellung zu revidieren. Damit wurde genau zu denjenigen Mauertrockenlegungsverfahren, die der DHBV e.V. gern als "Stand der Technik" propagiert, eine extrem hohe Unwirksamkeit festgestellt. Offensichtlich sah es die Gegenseite nicht als erfolgversprechend an, der Behauptung, die Injektionsverfahren haben eine Wirksamkeit von 20 - 40 %, entgegenzutreten. Seit 25 Jahren legt Aquapol europaweit mit über 43.000 eingesetzten Aquapol-Geräten Mauern trocken. Zahlreiche Referenzen zeugen von der Wirksamkeit des Aquapol-System, darunter ein Trakt des ungarischen Parlaments in Budapest, Schloss Reitenau, die Stifstvinothek in Klosterneuburg, Schloss Schlatt sowie das Haydn-Museum. (Ende) Aussender: Aquapol Ges.m.b.H Ansprechpartner: Aquapol Österreich email: office@aquapol.at Tel. +43 (0)2666 538 72 - 0 http://www.pressetext.de/news/100115009/aquapol-gewinnt-gegen-dhbv/
  28. Gast
    Mi, 2008-08-06 12:35
    Ich möchte doch mal am besten mich an unsere Fachleute hier im Forum wenden. Die wissen bestimmt über praktischen Dinge immer Bescheid. Elektroosmose nämlich. Ich denke aber, dass eine Sanierung ohne die Ursache für mein Problem zu beseitigen, einfach nur sinnlos, denn in kürze würde wieder das Problem auftauchen und ich müsste die Sanierung wiederholen, was ja das Budget belastet.