Unterkellerte Garage mit Trittschalldämmung

Hi zusammen, also wir wollen eine Garage bauen, welche unterkellert werden soll. Da sie unterkellert werden soll, muss leider auch eine Trittschalldämmung her. Die normale Dämmung ist eine Dämmung aus 4000er Styrodur. Allerdings macht mir die Trittschalldämmung etwas Angst, da diese aus Styropor sein soll. Ich vertraue allerdings nicht gerade auf Styropor, da es Wasser aufnimmt, und nicht so haltbar ist wie Styrodur. Ist das richtig so geplant, oder muss da eine andere Trittschalldämmung her?

Kommentare zu diesem Beitrag

  1. Gast
    Do, 2008-11-13 07:36
    Hallo, Trittschalldämmung aus Styropor ist eigentlich die Standardämmung für Trittschall im Bodenbereich / Estrich usw., soweit mit bekannt ist nimmt Styropor aber nicht gut Wasser auf ?! Klar, Styrodur sollte schon besser sein, ist aber auch einen guten Teil teurer !!! Nimm Styropor als Trittschalldämmung für den Garagenboden, da gibt es keine Probleme mit ! Gruß
  2. Gast
    Fr, 2008-11-14 22:21
    Bei einer unterkellerten Garage ist die oberste Priorität die Abdichtung; hier muß auf eine geeignete Folie geachtet werden, die v. a. Wasser von oben abhalten kann. Wenn im Winter ein Auto mit 4 Radkästen voll Schneematsch in der Garage steht und dieses schmilzt, kommen rasch 50 Liter Wasser zusammen. Ein Teil wird durch Verdunstung und Konvektion abgeführt, ein Teil bleibt auf dem Boden stehen. Die Dämmung, die auf die Abdichtung aufgebracht wird, darf bei befahrbarer Applikation i. d. R. nur einlagig aufgebracht werden und darf unter der Fahrzeuglast nicht zu stark komprimiert werden, da sich sonst der Estrich darüber durchbiegt und bricht. Estrich ist für Biegebelastung nicht ausgelegt. Wenn noch Styropor als Trittschalldämmung hinzukommt (wirklich so wichtig bei schwimmend verlegtem Zementestrich mit Dämmschicht?), wird der o. g. Aspekt nicht besser. Beim Estrich bitte auch Herstellerangaben für Befahrbarkeit erfragen (Grund: Scherbelastung durch drehende Reifen). Es kann sein, daß die Mindeststärke größer sein muß als in Wohnräumen üblich. Den Fußbodenaufbau würde ich hinsichtlich Lastannahme statisch berechnen lassen. Ist keine große Sache und man kann die Anforderungen an den Dämmstoff gezielter formulieren.