Dach abdichten

Wenn ein Haus neu gebaut wird, geht man in der Regel davon aus, dass das gesamte Haus dicht ist.

Dies gilt insbesondere auch für das Dach, welches dafür sorgen soll, das unter dem Dach befindliche Gebäude vor Kälte, Nässe Wind und Wärme zu schützen. Hierzu wird auf die Abdichtung des Hauses auch ein besonderes Augenmerk gerichtet. Von innen nach außen gesehen kommen zuerst die Gipskarton-Platten, die an der Innenseite des Daches für eine gerade Fläche sorgen. Dann folgt die innere Dichtungsfolie, die dafür sorgt, dass keine Feuchtigkeit in den Innenraum gelangen kann.

Darauf kommen die Dachbalken mit der Dämmwolle, die an der nach außen gerichteten Seite mit einer Silberfolie beschichtet ist, damit keine schädlichen UV-Strahlen in das Haus dringen können. Darauf folgt die Dampfsperre, die dafür Sorge trägt, dass keine Feuchtigkeit ins Haus gelangen kann. Darüber wird die Verlattung befestigt, welche für den Halt der Dachpfannen an der vorgesehenen Stelle sorgt. Zuletzt folgen dann die Dachpfannen, die dafür sorgen, dass weder Schnee noch Regen in das Haus eindringen können. Wenn das Dach auf diese Weise ordnungsgemäß gedeckt wurde, kann für mindestens 10 Jahre nichts passieren. So läuft die Dichtung des Daches beim sogenannten Sattel- und Walmdach.

Etwas anders sieht die Sache bei einem Flachdach aus, auf dem Nässe, Feuchtigkeit, Schnee und Eis wesentlich länger liegen bleiben, als auf einem schräg nach unten verlaufenden Dach, bei dem das Dachabdichten ebenso wichtig ist. Hier muss ein Dach nicht nur dicht sein, sondern es muss auch einen besonderen Wärmeschutz bieten. Denn besonders auf ein Flachdach prallt viel mehr Wärme als auf ein Satteldach, wo nur ein gewisser Teil des Daches den Sonneneinstrahlungen ausgesetzt ist. Daher ist bei einem solchen Dach die Dampfsperre eines der markantesten und wichtigsten Punkte, die es gibt. Zudem können bei einem Flachdach auch keine Dachziegel dafür sorgen, dass zwischen der Dampfsperre und den Ziegeln immer ein gewisser Freiraum ist.

Des Weiteren kann ein Flachdach auch in einer besonderen Weise bepflanzt werden, falls es die statischen Verhältnisse zulassen. Dies muss jedoch vor Baubeginn abgeklärt werden. Auf alle Fälle kommt auf die Dampfsperre eine Lage Bitumen, welches mit der Dachoberfläche fest verbunden ist. Zudem muss bei einer Bepflanzung des Daches für eine ausreichende Drainage gesorgt werden, ohne dass die Feuchtigkeit ins Innere des Hauses gelangt. Solch ein Dach abdichten ist also immer eine besondere Aufgabe. Ebenfalls sollte bei einem Flachdach nach Möglichkeit eine minimale Schräge dafür sorgen, dass das auf das Flachdach aufprallende Wasser langsam in die Dachrinne ablaufen kann. Somit wird dafür gesorgt, dass nicht ständig auf dem Flachdach Wasser steht. Die aufgeklebte Bitumenschicht sorgt zudem für Dichtheit.
 

Super Beschreibung

Und wenn das Haus mal nicht dicht ist, kann man ja immer noch im Baucontainer pennen. :-) http://www.knauss-raumsysteme.de/