Darf - sollte in keiner Firma fehlen - Die Gabelstapler

Die Gabelstapler, wie die Stapler offiziell genannt werden, werden zunächst in drei verschiedene Antriebsarten unterteilt, und zwar in den Dieselantrieb, den Gasantrieb und auch den Elektroantrieb.

Dabei werden diese Beförderungsgeräte von Waren aller Art mit einem Elektroantrieb in den meisten Fällen innerhalb einer Halle oder eines Gebäudes eingesetzt, während aufgrund ihrer Abgase die Fahrzeuge mit dem Diesel- und Gasantrieb nur im Freien verwendet werden. Die Geschichte des Gabelstaplers reicht bis ins Jahr 1917 zurück, als ein Amerikaner sein erstes Modell der Öffentlichkeit vorstellte. Dabei sollten diese Gabelstapler eigentlich nur für die Beförderung von Paletten verwendet werden, doch bald merkten die Besitzer eines solchen Gefährts, dass man mit diesem Gerät auch noch andere Sachen transportieren kann.

Das wichtigste Element eines solchen Gefährts ist die Hubeinheit, welche aus einem Hubmast und einem Gabelträger besteht. An diesem Gabelträger befindet sich die Gabel, welche aus zwei Stahlzinken besteht und sowohl per Hydraulik vertikal nach rechts und links bewegt werden kann. Zudem sind diese Zinken nicht starr am Gabelträger angebracht, sondern jeweils einzeln beweglich, damit man die Breite der Trägereinheit individuell verstellen kann. Da diese Zinken Gabel genannt wurden, bekam das gesamte Gefährt seinen noch immer bestehenden Namen Gabelstapler. Damit ein Gleichgewicht der Kräfte beim Anheben von Waren immer hergestellt bleibt, wurden im hinteren Teil des Gerätes nicht nur der Motor, sondern auch noch Kontergewichte angebracht, die mit dem Fahrgestell fest verbunden wurden.

Allerdings gibt es unter den Staplern auch einige Untergruppierungen, damit auch für die notwendigen Transporte bestimmter Waren auch der richtige Stapler im Einsatz ist. So gibt es einmal und auch gleichzeitig am häufigsten den ganz normalen Gabelstapler, dann die Teleskopstapler, welche sich durch Ausfahren des Teleskoparmes mit der Gabel auch weiter vom Motorwagen entfernen können. Als nächste Gruppierung ist der Vierwegestapler zu nennen, welcher sowohl vor- und rückwärts, als auch seitwärts bewegen kann. Diese Staplerform wird überwiegend bei Arbeiten mit Hochregalen eingesetzt, weil sich der Hubarm bis zu einer Höhe von sechs Metern ausfahren lässt.

Die nächste Sonderform ist der Schubmaststapler, dessen Hubarm sich hydraulisch um ungefähr einen Meter nach vorn bewegen lässt. Als letzte Sonderform ist der Seitenstapler zu nennen, dessen Hubmast sich zwar auch ein wenig nach vorn fahren lässt, der jedoch in erster Linie für den Transport von langen und sperrigen Teilen vorgesehen ist, da sich das eigentliche Führerhaus ungefähr in der Mitte des Gerätes am äußeren Ende des Rahmens befindet. Man findet diese Seitenstapler in erster Linie in den großen Flughäfen, wenn diese sperrigen Teile in das Flugzeug bzw. aus dem Flugzeug transportieren.