Der Klinkersturz

Beim verklinkern des Hauses muß man sich entscheiden wie die Fenster- und Türöffnungen überdeckt werden sollen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, das Mauern der Fenster- und Türstürze per Hand, setzen einer verzinkten Auflageschiene oder das verwenden von Fertigstürzen.
Beim Mauern der Klinkerstürze per Hand muß man beachten das die Stürze nur bis max. 1 Meter gemauert worden dürfen, mit „Stich“ also mit Bogen etwas mehr, lange Öffnungen sollten aber wegen der Haltbarkeit und Sicherheit nicht per Hand gemauert werden.

Die zweite Möglichkeit ist das Mauern der Stürze auf einer Winkelschiene, diese sollte verzinkt sein damit Rost keine Chance hat, leider ist die Winkelschiene immer sichtbar, deshalb ist diese Möglichkeit für einige Bauherren nicht Akzeptabel.

Als dritte Möglichkeit ist das setzen von Fertigstürzen ( Betonstürze verkleidet mit Klinkerriemchen ), dabei werden aus den Original Klinkersteine passende Klinkerriemchen vom Fachunternehmen geschnitten und „hinten“ Betoniert, so daß nach dem Auflegen der Klinkerfertigstürze der Beton nicht mehr sichtbar ist, der Sturz sieht aus wie von Hand gemauert, diese Art der Öffnungsüberdeckung ist etwas Teurer, dafür aber zu 100 % Sicher, damit kommt kein Sturz runter...

Bild 1,2 und 3: Klinkersturz gerissen per Handgemauert zu große Öffnung

Bild 4: Kalksandstein Fassade, Winkeleisen für Sturz

Bild 5: Klinkerfertigsturz vor dem auflegen