Die fachgerechte Dachisolierung

Der korrekte Isolierung eines Daches kommt eine besondere Bedeutung zu.

Neben einer fachlich einwandfreien Arbeit, ist auch die richtige Wahl des Werkstoffes für die Dachisolierung ein entscheidender Faktor. Ein häufiger Fehler ist die unrichtige Auswahl des Isolierstoffes. Oftmals wird hier am falschen Ende gespart und eine Dachisolierung wird zu einem Abenteuer mit ungewissem Ausgang. Bei einer Dachsanierung müssen den Anforderungen an eine zeitgemäße Isolierung des Daches insbesondere genüge getan werden.

Was ist eine Dachisolierung?
Mit dem Begriff Dachisolierung ist nicht die Abdichtung eines Daches gegen Feuchtigkeit gemeint, vielmehr geht es um die Wärmedämmung des Daches. Dass die Wärmeverluste der Dachdämmung innerhalb der gesetzlichen Grenzen (EnEV) bleiben, ist eine genau festgelegte Schichtdicke des Isoliermaterials erforderlich. Für eine Wärmeisolierung eines Daches durch einen Dachdecker ist nicht nur die Mineralwolle gut bewährt, Polystyrol, auch bekannt als Styropor, ist in vielen verschiedenen Varianten erhältlich. So zum Beispiel auch für die moderne Dachisolierung, der Aufsparrendämmung. Naturdämmstoffe, aus Hanf, Flachs oder Schafwolle sind heute stark im Kommen, da der Staat doch immer wieder Zuschüsse für deren Verwendung gewährt. Bei eine Zwischensparrendämmung und auch bei einer Aufsparrendämmung sind allgemein Dämmstärken größer 140 mm empfohlen. Die genaue Berechnung der Mindestdicke einer Dachisolierung ist in DIN 4108 verbindlich vorgeschrieben. Hat man sich für eine Dachisolierung entschieden, sollte man beachten, dass die Energiekosten auch in Zukunft weiter steigen werden. Um für die Zukunft auch gerüstet zu sein, ist eine Dachisolierung mit einer Materialdicke von 180 – 200 mm zu empfehlen, die Mehrkosten für den Dämmstoff sind klein und der Aufwand für das Verlegen bleibt nahezu identisch. In manchen Dachstühlen kann jedoch eine sogenannte Sparrenerhöhung erforderlich werden. Bei einer Neueindeckung eines Daches kann sogleich ein dickerer Dämmstoff verwendet werden, so ist man für die Zukunft gesehen auch auf der richtigen Seite.

Wie setzen sich die Kosten für eine Dachisolierung zusammen?
Die Kosten für die unterschiedlichen Materialien für die Dachisolierung sind recht verschieden. Der Preis erhöht sich natürlich mit der Isolierstärke, und auch in der verwendeten sogenannten Wärmeleitgruppe. Die Wärmeleitgruppe teilt alle Stoffe, die für die Wärmedämmung verwendet werden in Effizienzklassen ein. Es gilt: Je geringer die Wärmeleitgruppe ist, desto effizienter und wirksamer ist das Material zur Dachisolierung. Die Dämmstoffpreise alleine können schon zu großen anfallenden Kosten führen. Wichtiger als die reinen Materialpreise der Dachisolierung, ist der benötigte Arbeitsaufwand. Zeit ist Geld. Es lohnt sich bei den heutigen Handwerkerlöhnen genauer hinzuschauen. Eigenleistungen sind zwar gut, jedoch auch der beste Heimwerker ist oftmals mit den Anforderungen für die Winddichtigkeit überfordert.