Die Holzfassade

Eine Holzfassade ist ein Fassadensystem an Gebäuden, das sich zusammensetzt aus Profilen und auch Platten aus Holz oder eben Materialien, deren Rohstoffanteile aus Holz bestehen. Die Systeme der Holzfassade lassen sich entsprechend ihrer Verarbeitung in vier Kategorien einteilen.

Es gibt waagrechte, senkrechte, Schindel, und auch flächige Holzfassaden. Beim waagrechten Profil ist es so, dass dies wohl die älteste Form der Fassade ist. Hier wird ein Blockbau praktiziert und es werden Baumstämme mit Hilfe einer Axt und einer Säge aufeinander geschichtet. Die ersten Sägemühlen sorgten dafür, dass die Herstellung von Brettern wirtschaftlich wurde. Bei den senkrechten Holzfassaden ist die Boden- und Deckelschalung die Form, die am ältesten und auch am bekanntesten ist. Die Schindel kommt meist in gebirgigen Gebieten zum Einsatz. Diese werden meist in lang andauernder Handarbeit hergestellt. Es wird so vorgegangen, dass aus einem Baumstamm Scheiben in Schindellänge geschnitten und dann gespalten werden. Bei der letzten Art, der flächigen Holzfassade ist es so, dass diese Form durch die Erfindung von Sperrholzplatten einen Aufschwung erlebte. Allerdings konnte sich die flächige Fassade im Vergleich zum Blockbau oder den Spindelfassaden nie so richtig etablieren. Aufgrund des Flüssigkeitsausgleichs im Holz entsteht dauerndes Quellen und Schwinden vom Holz und der Verbund zwischen Bindemittel und dem Holz belastet dadurch die oberste und zugleich sichtbare Deckschicht immens.