Die Vergleichsmiete

Vergleichsmiete

Bei der Forderung nach Mieterhöhung eines Vermieters kann dieser sich auf die Vergleichsmiete berufen und bis zu deren Höhe die Miete anheben. Die Vergleichsmiete ist ein in den letzten vier Jahren festgelegter Betrag und bezieht sich auf vergleichbare Wohnungen, die in ihrer Lage, Beschaffenheit oder Ausstattung der Wohnung ähnlich sind, in der die Miete erhöht werden soll. Dargestellt wird die Vergleichsmiete im Mietspiegel (Übersicht über örtliche Vergleichsmiete). Solle kein Mietspiegel existieren, so hat ein Vermieter die Möglichkeit, die Vergleichsmiete durch ein Gutachten eines Sachverständigen feststellen zu lassen. Wenn ein Mieter mit seiner Miete unter der örtlichen Vergleichsmiete liegt, so muss er immer damit rechnen, dass die Miete angepasst wird, bis die örtliche Vergleichsmiete erreicht wird.